Janine Flock ganz privat

Skeleton

Janine Flock ganz privat

Janine über Werte, Tief- und Höhepunkte und für was sie jede Disziplin über Board wirft.

 Bild: GEPA

Was kann Mrs. Skeleton gar nicht leiden, wer sind ihre Vorbilder
und vorauf könnte sie nie verzichten?
Ein kleiner Plausch aus dem Nähkästchen mit Janine Flock.

Wieder zurück in der Heimat mit einem perfekten Saisonstart und zwei weiteren Weltcupsiegen im Gepäck. Janine Flock trifft man stets mit einem strahlenden Lächeln im Gesicht und das nach mehr als fünf Wochen Aufenthalt in Lettland sowie der strapaziösen Nonstop-Autofahrt (wegen Corona) über insgesamt 1.940 Kilometer von Sigulda nach Innsbruck. Die lange Fahrt nutzte Janine und Matthias Guggenberger (Lebenspartner und Trainer) um die letzten Wochen Revue passieren zu lassen und an kommende Rennen zu denken. 

In all dem Trubel hat sich Janine auch noch für sport.tirol Zeit genommen und einen kleinen Backstag- Einblick ermöglicht.

  • Dein Spitzname?

Nini, Knattl, J(tsch)anna, Flocka

Wohnort?

Rum

  • Geschwister?

1 jüngerer Bruder Daniel
1 jüngere Schwester Lisa

Dein Lieblingsplatz in Tirol?

Die Nordkette und hinter dem Haus. 

Janine - immer ein Strahlen im Gesicht. (c) GEPA

Käsespätzle oder Kaiserschmarrn? 

Zuerst die Spatzln dann der Schmarrn.

Deine Liebste Mahlzeit? (Frühstück, Mittag oder Abendessen) 

ALLEs am liebsten Wochenend-Brunch mit meinen liebsten.

Spielst du ein Instrument?

Aktuell nicht mehr, habe als Kind Klavier gelernt und Querflöte gespielt.

Das macht mir eine Freude …

Anderen Menschen eine Freude zu bereiten.

Das kann ich gar nicht leiden ….

Wenn ich im Dunkeln beim Schlafen gehen irgendwo kleine Lichter sehe wie TV oder Radio oder Sonstiges - die muss ich alle ab abkleben.

Janine genießt die Arbeit mit Pferden und macht gerade ein Persönlichkeitstraining in Gnadenwald. (c) GEPA

Gibt es etwas von dem du zur Weihnachtszeit einfach nicht die Finger lassen kannst?

Die leckeren Therese Mölk Honiglebkuchen. 

Worauf würdest du nie verzichten wollen?

Auf unser Leitungswasser. 

Dein Traumberuf als du ein kleines Kind warst?

Polizistin.

Was tust du als erstes, wenn morgens der Wecker klingelt?

Natürlich auf Schlummern drücken. 

Beim Skeleton ist immer volle Konzentration gefragt. (c) GEPA

      • Skeleton ist meine Leidenschaft, weil…

      Mich die Geschwindigkeit mit dem Kopf voraus und die Fähigkeit die Kontrolle über jede Lenkbewegung in diesem Highspeed Bereich fasziniert und natürlich auch das Erarbeiten der kleinen Details.

      Was war für dich der bitterste Moment in deiner Karriere?

    Der Blick auf die Zeittafel im Zielauslauf 2018 in Pyeongchang.

    Wie gehst du mit Niederlagen um?

    Aus Niederlagen kann man am meisten lernen, man sollte ihnen entgegen schauen und versuchen es zu zulassen - ich kann es ja eh nicht ändern - sondern nur beeinflussen was ich aus der Situation mache. 

    Wie entspannst du nach einem Wettkampf?

    Nach dem Wettkampf ist es meistens sehr hektisch und stressig - zuerst wird die ganze Arbeit erledigt, dann bei einem guten Essen mit dem Team runter kommen und ein bisschen ruhen, ausdehnen - Musik hören. Einfach  Zeit für mich.

Dein sportliches Highlight?

Es gibt sehr viele schöne Highlights wie zB. Heim WM Silber oder auch der Weg zu meinem 4. Platz bei den OWS 2018 in Pyeongchang - ich durfte sehr vieles erleben und lernen.
Janine Flock

(c) GEP

Welchen Sport beherrschst du gar nicht?

Ich würde mal sagen Sportturnen am Balken mit Saltos usw., oder Skispringen und da gibt's sicher noch so einige mehr.

Wer ist dein Vorbild? Und wieso?

Ich habe irgendwie immer unterschiedliche Vorbilder - ich bewundere besonders Menschen die immer wieder Rückschläge erleiden, aber immer wieder aufstehen und weiter machen egal was kommt. 

  • Disziplin steht für Topathleten an oberster Stelle. Wofür wirfst du jede Disziplin über Bord?

Für Omas Moschbeernocken.

Welche Sportart fasziniert dich neben dem Skeleton am meisten?

Sportgymnastik 

Janine mit Schülern der NMS Zirl beim Trockentraining. (c) GEPA

  • Welche Werte wurden Dir in Deiner Kindheit vermittelt und welche Werte siehst Du aus heutiger Sicht als bedeutungsvoll für das gesellschaftliche Miteinander an?

Dankbarkeit, Höflichkeit, Respektvoller Umgang, Verantwortungsbewusstsein, die Fähigkeit an das zu glauben was ich mache und machen möchte und vor allem: Ordnung machen ist nicht schwer, dafür halten aber sehr" ich glaube all diese Werte sollten einen hohen Stellenwert in dem heutigem gesellschaftlichem Miteinander haben - vor allem aber auch die Friedfertigkeit! 

  • Gibt es für Dich einen Spruch, der für Dein Lebensmotto steht und den Du gerne als Vorbildfunktion jungen Nachwuchssportlern mitgeben möchtest?

Ohne Fleiß kein Preis - es geht um die Balance zwischen harter Arbeit und den richtigen Moment zu finden, um einfach mal nichts zu tun, abzuschalten, nachzudenken, das tun was dir gut tut, Energie tanken - diese Momente sind meist jene wo neue Gedanken und Ideen kommen sowie neue Projekte entstehen, um dann wieder hart daran arbeiten zu können. Ich brauch für jedes Ziel eine Struktur und einen Plan wo ich meine Anhaltspunkte festlege - jedoch braucht es heutzutage eine ordentliche Portion Flexibilität.

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