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Massenstart ohne Herzog

Massenstart ohne Herzog

Österreicher scheiterten am Schiessstand

Wegen Fiebers wird Eisschnellläuferin Vanessa Herzog den abschließenden Massenstart-Bewerb am Samstag bei den Olympischen Spielen in Pyeongchang nicht in Angriff nehmen können.

Mit den Rängen vier über 500 m und fünf über 1.000 m lieferte die 22-Jährige aber starke Winterspiele ab. Die Wahlkärntnerin wird versuchen, bis zur Sprint-WM Anfang März in China wieder fit zu sein.

Kanadischer Doppelsieg


Österreichs Skicrosser müssen die Heimreise von Olympia ohne Medaille antreten. Nach den vier Herren gingen am Freitag auch Katrin Ofner und Andrea Limbacher leer aus. Beide Österreicherinnen scheiterten nach nächtlichem Schneefall im Viertelfinale, Limbacher überstand einen Sturz unverletzt. Obwohl Sotschi-Siegerin Marielle Thompson in Runde eins ausschied, gab es einen kanadischen Doppelsieg. Kelsey Serwa gewann das große Finale vor Landsfrau Brittany Phelan, Thompson hatte im Oktober einen Kreuzbandriss erlitten und war mit einer Wildcard angetreten. Nach dem Sieg von Brady Leman bei den Herren gingen damit beide Goldenen im Skicross nach Kanada. Bronze und damit die zweite Cross-Medaille ging durch Fanny Smith an die Schweiz. Die schwedische Weltmeisterin und Favoritin Sandra Näslund blieb im Finale vor den Augen von König Carl Gustaf als Vierte medaillenlos.

Schub für die Wirtschaft


Die Olympischen Winterspiele dürften Südkoreas Wirtschaft zumindest kurzfristig ankurbeln. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) werde im ersten Quartal wohl einen zusätzlichen Schub von 0,2 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahreszeitraum bekommen, teilte das Präsidialamt des asiatischen Landes am Freitag mit. Dieser gehe auf Ausgaben für die Spiele und höhere Einnahmen aus dem Tourismus zurück. Im Gesamtjahr 2018 dürfte sich der Zusatzeffekt auf rund 0,05 Prozentpunkte summieren. Südkoreas Wirtschaft kann die Extraeinnahmen aus dem Konsum und Tourismus gut gebrauchen, weil vor allem die Autoindustrie des Landes zuletzt beim Export schwächelte. Im vierten Quartal 2017 legte die Wirtschaft insgesamt um 3,0 Prozent zum Vorjahr zu. Die Winterspiele in Pyeongchang enden am Sonntag nach rund zwei Wochen.

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