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Keine Medaille für ÖSV-Snowboarder

Keine Medaille für ÖSV-Snowboarder

Ledecka schrieb Olympiageschichte

Nichts ist es also geworden mit einer österreichischen Medaille bei den Snowoardern – weder Damen noch Herren vermochten die hochgesteckten Erwartungen zu erfüllen, waren jeweils bereits früh gescheitert.

Dafür jubelten Ester Ledecka und der Schweizer Nevin Galmarini.  Die Tschechin schrieb bei den Winterspielen in Pyeongchang mit ihrem Triumph im Snowboard-RTL Olympiageschichte, nachdem sie bereits im Alpin-Super-G in Südkorea sensationell Gold geholt hatte. Vor Ledecka hat dieses Kunststück in diesen beiden Sportarten noch niemand geschafft. Sie ist außerdem die erste Frau, die in zwei Sportarten bei denselben Winterspielen Olympiagold gewann. Bei den Herren gewann der Schweizer Nevin Galmarini durch einen Finalsieg gegen den Südkoreaner Lee Sangho. Bronze holte der Slowene Zan Kosir.

Österreichs Parallel-Snowboarder dagegen haben damit erstmals seit 2002 keine Medaille bei Olympischen Winterspielen gewonnen. Benjamin Karl schied in Bokwang als letzter ÖSV-Fahrer im Viertelfinale gegen den Koreaner Lee Sangho aus. Der Niederösterreicher hatte zuvor im Achtelfinale seinen Zimmerkollegen Andreas Prommegger aus dem Bewerb genommen.

Auch Alexander Payer und Sebastian Kislinger kamen über das Achtelfinale nicht hinaus. Im Damen-Bewerb scheiterten Ina Meschik und Daniela Ulbing im Viertelfinale. Sotschi-Slalom-Olympiasiegerin Julia Dujmovits war schon im Achtelfinale hängen geblieben. Claudia Riegler hatte sich nach einem Sturz in der Qualifikation erst gar nicht für den Bewerb qualifiziert.

Für Dujmovits, die vor vier Jahren in Sotschi als erste Österreicherin Gold im Snowboard geholt hatte, war der Bewerb in Pyeongchang der letzte ihrer Karriere. „Live kann man schwer lügen. Ja, es wird so sein. Ich freue mich, dass nach der Saison etwas Neues auf mich wartet“, sagte die Burgenländerin nach ihrem Aus im Achtelfinale.

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