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Im Finale mit Silber belohnt

Im Finale mit Silber belohnt

Schweizer Alpine holten Team-Gold

Schöner Abschluss für das österreichische Skiteam bei den Olympischen Winterspielen 2018 in Pyeongchang: Bei der olympischen Premiere des Mixed-Teambewerbes holte die rot-weiß-rote Equipe die Silbermedaille.

Katharina Gallhuber, Katharina Liensberger, Stephanie Brunner, Michael Matt, Marco Schwarz und Manuel Feller hatten sich erst im großen Finale der Schweiz geschlagen geben müssen.

Davor hatte die österreichische Mannschaft in der ersten Runde gegen Korea mit 4:0 den erwartet klaren Sieg eingefahren. Im Viertelfinale waren die stark eingeschätzten Schweden ebenfalls deutlich mit 4:0 bezwungen worden, danach folgte im Semifinale ein 3:1 gegen Norwegen ehe sich die österreichische Auswahl schließlich im Duell mit den Eidgenossen im Finale mit 1:3 geschlagen geben musste.

In diesem Finale hatte Liensberger Österreich gegen Denise Feierabend zunächst in Führung gebracht, Matt mit einem Torfehler, Gallhuber mit der knapp schwächeren Zeit und Schwarz mit einem Ausfall verloren ihre Läufe. Norwegen hatte sich davor mit einem 2:2 im kleinen Finale gegen Frankreich aufgrund der besseren Zeiten die Bronzemedaille gesichert. Für Österreich war es das dritte Silber bei den Winterspielen 2018 und die insgesamt 14. Medaille.

Diese Medaille hat einen großen Stellenwert", freute sich Matt, der nach Bronze im Slalom die zweite Medaille in Pyeongchang holte. „Wir waren nicht die Favoriten, haben uns aber super durchgekämpft. Nur ein starkes Team macht das möglich“, so Matt. Teamkollege Schwarz meinte: „Silber ist cool. Wir haben gewusst, dass wir richtig Gas geben müssen.“ Für Gallhuber war es nach Bronze im Slalom ebenfalls das zweite Edelmetall. „Das mit den anderen gemeinsam zu erleben, ist aber etwas Besonderes.“

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