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Dreifachsieg für DSV-Kombinierer

Dreifachsieg für DSV-Kombinierer

Willi Denifl belegte Platz acht

Deutschlands Kombinierer drückten dem olympischen Bewerb auf der Großschanze ihren Stempel auf. 

Johannes Rydzek gewann vor seinen deutschen Teamkollegen Fabian Rießle (+0,4) und Normalschanzen-Sieger Eric Frenzel (+0,8), Willi  Denifl belegte als bester Österreicher Rang acht (1:20,1).

Der Tiroler  war als Dritter hinter Akito Watabe und Jarl Magnus Riiber  in den Langlauf gestartet, sein Vorsprung auf das deutsche Trio, das acht bis 18 Sekunden hinter ihm in die Loipe gegangen war, hielt aber nicht lange. Knapp nach Halbzeit des Rennens schloss das Quartett ebenso zum Führungsduo Watabe/Riiber auf wie der Finne Eero Hirvonen. Als dann vorne aufs Tempo gedrückt wurde, konnte Denifl nicht mehr mithalten.

Watabe versuchte zunächst sein Glück an der Spitze des Sextetts, beim letzten Anstieg vor dem Ziel waren dann aber die Deutschen und Riiber alleine. Im Zielsprint machte das DSV-Trio die Medaillen unter sich aus. Für Riiber blieb wie schon auf der Normalschanze der vierte Platz. Lukas Klapfer, der auf der Normalschanze die Bronzemedaille geholt hatte, wurde Neunter (1:22,8). Mario Seidl war statt Franz-Josef Rehrl ins Team gekommen und belegte den 13. Rang (1:28,5).

Bernhard Gruber hatte seine Medaillenchancen bereits durch einen Sturz im Springen vergeben, der ihm 2:42 Minuten Rückstand für die Loipe einbrachte. Am Ende blieb für den Salzburger Platz 21 (2:35,8). „Läuferisch fühle ich mich gut, der Ski war sehr schnell. Ich bin aber heute auf ‚Reserve‘ gelaufen, weil übermorgen der Team-Wettkampf ist. Jetzt habe ich das als guten Trainingslauf hergenommen", sagte Gruber danach.

Mit den Kräften am Ende - Willi Denifl (c) GEPA

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