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Fourcade schreibt Geschichte

Fourcade schreibt Geschichte

Österreicher scheiterten am Schiessstand

Martin Fourcade hat als erster Teilnehmer der Olympischen Spiele in Pyeongchang seine dritte Goldmedaille geholt.

Der 28-jährige Franzose eroberte gemeinsam mit Marie Dorin-Habert, Anais Bescond und Simon Desthieux als Schlussläufer den Sieg in der Mixed-Staffel. Silber ging mit einem Rückstand von 20,9 Sekunden an Norwegen. Dritter wurde Italien (26,9), das sich im Zielsprint gegen Deutschland durchsetzte.

Im der zum zweiten Mal nach Sotschi 2014 ausgetragenen Konkurrenz  war das ÖSV-Quartett Lisa Theresa Hauser, Katharina Innerhofer, Simon Eder und Schlussläufer Julian Eberhard nie in den Medaillenkampf involviert. Die Österreicher vermieden zwar eine Strafrunde, mussten allerdings insgesamt 14-mal nachladen und kamen am Ende mit einem Rückstand von 2:22,0 Minuten auf den zehnten Rang.„Wir sind zwar mit größeren Erwartungen gestartet, aber dafür hätte alles klappen müssen. Das hat es aber nicht. Ein Top-Ten-Ergebnis war das Minimalziel, und das haben wir geschafft. Wir haben noch eine große Aufgabe vor uns, und dafür heißt es fit werden. Das Gefühl für die Herren-Staffel ist gut. Ich freue mich darauf, wenn es losgeht“, sagte Eberhard mit Blick auf Freitag.Frankreich hielt sich indes immer in der Spitzengruppe auf, lag aber bei keiner der insgesamt drei Übergaben in Führung. Erst Fourcade machte den Unterschied.

Dagegen war für die ÖSV-Staffel bereits nach Startläuferin Hauser die Hoffnung auf eine Topplatz vorbei. Die 24-jährige Tirolerin hatte viermal nachladen müssen und konnte auch läuferisch nicht mithalten. Mit einem Rückstand von 1:09,7 Minuten übergab sie an Innerhofer. „Heuer ist es am Schießstand wirklich ein bisschen mühsam. Umso mehr tut es mir für die anderen leid. Wenn man als Startläuferin mit über einer Minute Rückstand übergibt, das macht dann nicht mehr so viel Spaß, wie wenn man vorne mit dabei ist“, so Hauser.

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