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Zweites Rennen, zweite Medaille

Eisschnelllaufen, WM, Inzell

Zweites Rennen, zweite Medaille

Diesmal Silber für Vanessa

Nur US-Girl über 1000 m schneller

Bild: Gepa Pictures

Zweites Rennen, zweite Medaille bei der Eisschnelllauf-WM in Inzell für Vanessa Herzog!

Die Weltmeisterin über 500 Meter musste sich über 1.000 Meter nur der US-Amerikanerin Brittany Bowe geschlagen geben, die in 1:13,414 Minuten eine Fabelzeit und Streckenrekord erzielte. Herzog konnte auf der ersten Runde gut mithalten und war sogar bis auf drei Hundertstel nahe gekommen, am Ende standen aber doch 0,97 Sekunden Rückstand auf der Anzeigetafel. Dennoch - damit schob sich die 23-Jährige Tirolerin um fünf Hundertstel vor die Japanerin Nao Kodaira, die Bronze gewann.

Bowe hatte im elften und vorletzten Lauf die Fabelzeit vorgelegt. Als letztes Duo ging Herzog mit der Russin Daria Kachanowa auf die Bahn. Und wie bereits über 500 Meter produzierte Herzogs Gegnerin einen Fehlstart. Mit der drittschnellsten Startzeit nahm Herzog das Rennen auf, nach der ersten Runde lag sie ebenfalls auf Platz drei, ehe sie sich im Finish noch auf Rang zwei vorarbeitete.

Auf den Spuren von Hunyady

Es ist die insgesamt elfte WM-Medaille im österreichischen Eisschnelllauf. Vor Herzog hatte zuletzt Emese Hunyady am 5. März 2000 in Nagano Einzelstrecken-Bronze über 1.500 m geholt hatte. Die „Eisgräfin“ hatte auch die davor einzigen WM-Titel in Rot-Weiß-Rot geliefert, nämlich einen am 6. Februar 1994 in Butte in den USA im Mehrkampf sowie am 14. März 1999 in Heerenveen über 1.500 m.

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