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Wackers  schwerer Kampf

Wackers  schwerer Kampf

Zweite Tivoli-Niederlage

Glück fehlte gegen St. Pölten

Vierte Runde, dritte Niederlage, die zweite davon in der bisher so stabilen Festung Tivolistadion – der FC Wacker Innsbruck kommt nach dem Wiederaufstieg in die höchste Liga nur schwer in die Gänge. Nur logisch daher, dass die Stimmung nach der 0:2-Pleite gegen St. Pölten am Tiefpunkt angelangt war. Denn die Bilanz der beiden Auftakt-Heimspiele liest sich ernüchternd – kein Punkt und fünf Gegentore. Von einer Festung Tivoli weit und breit nichts zu sehen, bzw. zu spüren. Ist der Wacker gar zu schwach? Davon will Wacker-Coach Karl Daxbacher nichts hören. Denn so wie bei der 2:3-Niederlage gegen Sturm überwogen auch nach dem 0:2 gegen die Wölfe aus Niederösterreich trotz der „Null“ für das Punktekonto positive Aspekte.

„Ich hab’ dem Team nichts vorzuwerfen“, ließ Daxbacher die Partie gegen Didi Kühbauer’s Team noch einmal Revue passieren. „Nach dem frühen Rückstand hat sich die Mannschaft gefangen. Wille, Bemühen und auch der Glaube an die Wende waren unübersehbar.“ Dass man am Ende mit leeren Händen dastand und aus der Gästekabine Jubelgesänge zu vernehmen waren, war daher doppelt bitter.

Auch der stark spielende Albert Vallci konnte es nicht glauben, dass aus der Vielzahl der herausgearbeiteten Chancen nicht mehr gelang. Der Wacker-Verteidiger hatte selbst einmal die Latte getroffen und zwei seiner Kopfbälle verfehlten nur knapp das Gäste-Gehäuse. „Wir werden für jeden Fehler gnadenlos bestraft, verabsäumen es aber, Fehler der Gegner ebenso zu bestrafen“, setzt der 23-jährige Steirer darauf, dass die Glücksfee auch einmal beim FC Wacker vorbeischaut: „Freilich fehlt es auch in einigen Situationen an Kaltschnäuzigkeit. Aber Glück haben wir halt auch keines. Zwei Lattenschüsse, ein Elfmeter nicht gegeben. Hoffentlich kommt das alles irgendwann im Laufe der Saison zurück. Man darf sich nur nicht hängen lassen und muss konsequent und hart weiterarbeiten“, blickt Vallci schon dem Auftritt am kommenden Sonntag im Hütteldorfer Allianz-Stadion entgegen.

Enttäuschungen gab es auch für Rapid und Sturm Graz. Während aber die Hütteldorfer nur wenige Tage nach dem überzeugenden 4:0 gegen Bratislava im Europacup beim LASK mit 2:1 verloren, gelang den Steirern gegen Altach zumindest ein 1:1-Remis.Im dritten Spiel des Sonntags hatte die Wiener Austria  die Admira mit 4:0 abgefertigt. 

Momentane Tabelle 

1. Salzburg

4 4 0 0 9:1 12  

2. St. Pölten     
     

4 3 1 0 8:3 10

3. Wolfsberg     
    

4 2 1 1 10:4 7

4. Sturm Graz

4 2 1 1 7:7 7

5. LASK   

4 4 2 1 1 4:4 7

6. Austria Wien      

4 2 0 2 6:4 6

7. Rapid  

4 1 2 1 5:3 5

8.Hartberg 

4 1 0 3 6:8 3

9. Innsbruck

4 1 0 3 5:8 3

10. Admira

 4 1 0 3 1:8 3

11. Mattersburg

4 1 0 3 5:14 3

12. Mattersburg

4 0 2 2 5:7 2

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