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WSG Tirol chancenlos

Fußball, tipico-Liga, Graz

WSG Tirol chancenlos

2:0-Niederlage  bei Sturm

Dedic vergab beste Chance

Bild: Gepa

Während Sturm Graz mit einem dominanten Heimauftritt und dem 2:0 (1:0-Erfolg gegen die WSG Swarovski Tirol (Bild) die drohende erste Saisonkrise abwenden konnte, setzte es für die Tiroler in Graz im fünften Spiel die zweite Niederlage. Stefan Hierländer (39.) und Otar Kiteishvili (58.) hatten die Tore der Steirer erzielt. Die Schützlinge von Tom Silberberger vermochten an bereits gezeigte Leistungen nicht anzuschließen.Dabei wäre die Partie, die in der ersten halben Stunde wie auf einer schiefen Ebene Richtung Gäste-Tor lief, in der 23. Minute beinahe auf den Kopf gestellt worden. Emanuel Sakic war als letztem Grazer Feldspieler gegen Zlatko Dedic ein kapitaler Bock passiert, doch nach einer ,,Verfolgsjagd“ über das halbe Feld konnte er seinen Fehler insofern ,,ausbügeln“ weil er Dedic bei dessen Abschluss entscheidend störte.

Dann traf ausgerechnet Hierländer, der nach seiner Verletzungspause früher als geplant eingewechselt worden war und bei seinem Comeback nur zehn Minuten später das 1:0 erzielte. Nach Ideal-Pass von Kiteishvili behielt der Grazer vor Gäste-Goalie Ferdinand Oswald die Nerven - 1:0 nach 39 Minuten. Die WSG fand auch nach der Pause keine Linie – und als Ljubic in der 58. Minute durch die Tiroler Abwehr spazierte und Kiteishvili ,,bediente“ war mit dem 2:0 die Entscheidung früh gefallen. Coach Thomas Silberberger versuchte alles, nahm bis zur 69. Minute alle drei Wechsel vor, am verdienten Sturmsieg vermochten seine Kicker aber nicht mehr zu rütteln. Die beste Chance auf den Anschlusstreffer vergab Dedic knapp vor dem Ende.

Stimmen zum Spiel

Nestor El Maestro (Sturm-Trainer): „Wir sind unter dem Strich sehr zufrieden. Es war kontrolliert und souverän, nicht überragend – ganz okay. Ich war leicht nervös bis zum 2:0, auch wegen den zwei Niederlagen zuletzt. Ich habe den Eindruck gehabt, mit ein bisschen mehr Intensität mit dem Ball am Fuß wäre noch mehr drin gewesen.“

Thomas Silberberger (Wattens-Trainer): „Sturm Graz hat diese Partie verdient gewonnen. Wir waren in der ersten Halbzeit zu ängstlich und zaghaft. Wir waren brav, lieb, nett – das ist in der Bundesliga zu wenig. Nach dem 2:0 hat Sturm die Partie staubtrocken nach Hause gespielt. Wir hatten bei 0:0 die Mega-Situation. Wir haben in der Offensive Qualität, haben sie aber heute vermissen lassen. Wir müssen 110 Prozent abrufen, sonst wird es schwierig in dieser Liga. Wir müssen wieder so gallig und giftig sein wie gegen Austria Wien.“

Ferdinand Oswald (Wattens-Goalie): „Zwei unserer Fehler wurden eiskalt bestraft. Wenn Siebenhandl keinen Ball halten muss, läuft etwas falsch.“

Weitere Ergebnisse der 5. Runde: Salzburg – Admira 5:0, Hartberg – Austria Wien 2:2, Mattersburg – St. Pölten 0:1, Rapid – LASK 1:2, Wolfsberg – Altach 5:2

Aktuelle Tabelle
1FC RB Salzburg550022:3+1915
2LASK54109:2+713
3Sturm Graz53026:2+49
4Wolfsberger AC530215:8+79
5Hartberg TSV522111:8+38
6Rapid Wien52126:7-17
7WSG Tirol51227:8-15
8SKN St. Pölten51224:12-8

5

9Austria Wien51229:10-15
10SC Rheindorf Altach51139:14-54
11SV Mattersburg51044:16-123
12FC Admira Wacker Mödling50

1

42:14-121

Wacker feiert dritten Heimsieg

In der 5. Runde der Hpybet-Liga liegt Absteiger Wacker Innsbruck nach dem dritten Heimsieg auf Platz sechs in der Tabelle. Diesmal war den Innsbruckern ein 2:1 gegen Amstetten geglückt, wobei die Gastgeber im Finish noch zittern mussten. Galle und Wallner hatten die Treffer vor der Pause erzielte, nach dem Anschlusstor durch Stark in der 67. Minute waren es für Trainer Grumsers Schützlinge allerdings noch turbulente Schlussminuten.

In der Tabelle führt Austria Klagenfurt (11) vor den LASK Juniors, Lafnitz, und GAK (alle 10) sowie Steyr und Wacker (beide 9 Punkte).  

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