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WSG holte Punkt gegen St. Pölten

Fußball, tipico-Liga, Innsbruck

WSG holte Punkt gegen St. Pölten

Perfekter Start mit Dedic-Tor

Ausgleich durch ein Traumtor

Bild: Gepa

Zweites Heimspiel für Aufsteiger WSG Swarovski Tirol und vor rund 3100 Zuschauern eroberten die Tiroler mit dem 1:1 (1:0) gegen St. Pölten einen mehr als verdienten Punkt. Zugegeben – großen Anteil am Remis hatte natürlich auch Wattens-Torhüter Ferdinand Oswald, der einige Chancen der Gäste zunichtemachte. Bei einem Fallrückzieher von Michael Ambichl war er aber machtlos. Anderseits hatten aber auch die Gastgeber tolle Möglichkeiten vorgefunden, Schusspech und/oder Gäste-Keeper Riegler verhinderten weitere WSG-Treffer.

Zlatko Dedic (siehe Bild) hatte die WSG Swarovski früh (6. Minute, Elfmeter) in Führung gebracht, während in der 72. Minute der eingewechselte Ambichl mit einem spektakulären Treffer den Ausgleich markierte. Die Niederösterreicher hatten insgesamt vielleicht mehr vom Spiel und waren auch in den Zweikämpfen giftiger, mussten sich aber mit einem Punkt begnügen. In der Tabelle bedeutete das den elften Platz, die „Kristallbuam“ aus Wattens verbesserten sich auf Rang fünf.

Die Tiroler hatten einen idealen Start erwischt. Nach einer Attacke von Luan an Dedic entschied Schiedsrichter Manuel Schüttengruber ohne Zögern auf Elfmeter, diesen brachte der Gefoulte selbst abgeklärt im Tor unter. Nach fünf Minuten stand es 1:0. Zwar gab es in der 10. Minute nach einem Foul von Goalie Oswald an Roope Riski auf der anderen Seite ebenfalls Elfmeter, der Torhüter besserte seinen Fehler aber aus, indem er den Strafstoß von Husein Balic parierte.

Unmittelbar nach der Pause verzeichnete St. Pölten seine beste Phase. Riski (55.) hämmerte den Ball an die Unterkante der Latte, schließlich beendete Oswald die Aktion, indem er den Nachschuss des Finnen abwehrte. Sandro Ingolitsch (58.) verfehlte das Kreuzeck. Auch bei einer Chance von Robert Ljubicic (65.) warf sich Oswald in den Weg. Bei der Einlage von Ambichl, der den Ball im Strafraum per Fallrückzieher unter die Latte knallte, konnte aber auch der Deutsche nichts machen.

Danach investierte Tirol wieder mehr in die Offensive. Dedic kam in der 74. Minute zu spät, Luan blockte einen Schuss von Florian Rieder (81.) ab. St. Pölten geriet am Schluss noch mehr unter Druck, da sich Daniel Drescher am Knie verletzte. Weil Coach Alexander Schmidt da schon dreimal gewechselt hatte, mussten die „Wölfe“ die Schlussoffensive der Hausherren zu zehnt abwehren.

Ferdinand Oswald hielt den Punkt für Wattens fest, Bild: Gepa

Aktuelle Tabelle
1FC RB Salzburg330011:3+8
2LASK33006:0+69
3TSV Hartberg32016:3+36
4Sturm Graz32014:1+36
5WSG Tirol31116:5+14
6Rapid Wien31114:5-14
7Austria Wien31026:7-13
8Wolfsberger AC31025:6-13
9SC Rheindorf Altach31024:6-23
10SV Mattersburg31024:10-63
11SKN St. Pölten30213:6-32
12FC Admira Wacker Mödling30031:8-70

Stimmen zum Spiel

Thomas Silberberger (Trainer Tirol): „Wir haben ein Spiel gesehen, das alles gehabt hat – Elfmeter, Topchancen auf beiden Seiten. Ich glaube, wir haben es aus der Hand gegeben in der Phase nach der Pause, als wir gut ins Spiel gefunden hatten. Aber plötzlich hat St. Pölten zwei Top-Chancen, da haben wir komplett den Faden verloren. Dennoch - mit vier Punkten kann ich gut leben. In der Liga, das hat man gesehen, ist jedes Spiel unglaublich eng.“

Alexander Schmidt (Trainer St. Pölten): „Im Endeffekt kann man nach dem Spiel zufrieden sein, weil ganz zum Schluss hätten wir auch noch verlieren können – in Unterzahl. Wattens hat dann alles auf eine Karte gesetzt, da war es schon noch einmal brenzlig. Über den gesamten Spielverlauf war es, glaube ich, ein leistungsgerechtes Unentschieden, wobei wir natürlich Riesenchancen gehabt haben.“

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