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Wintersport in Kürze

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Langlauf/Skispringen/Bob

Stadlober Siebente in Davos

Bild: GEPA pictures

Großartig - Teresa Stadlober gelingt in Davos eines der bisher besten Ergebnisse der Saison. Die Salzburgerin erreichte im Langlauf-Weltcup über 10 km Skating Rang sieben und holte damit bereits zum vierten Mal in diesem Winter eine Platzierung in den Top ten. Der Sieg ging erneut an Therese Johaug. Die Norwegerin hatte sich bei ihrem 48. Erfolg im Weltcup, dem sechsten in dieser Saison, vor Landsfrau Ingvild Flugstad Östberg (+12,1 Sekunden und der Finnin Krista Permakoski (19,2) durch. „Ich bin froh, wieder ganz oben auf dem Podest zu stehen“, sagte die 30-jährige, die nach einer 18-monatigen Dopingsperre in dieser Saison in den Weltcup zurückgekehrt ist. „Jetzt freuen wir uns auf das Weihnachtsfest und eine ganz kurze Pause. “Stadlober wiederum beendet das Rennen mit einem Rückstand von 1:09,3 auf die Siegerin und zieht aus dem letzten Rennen vor der Weihnachtspause eine durchaus positive Bilanz: „Das Gefühl war gut – viel besser als letzte Woche. Dafür, dass es das fünfte Rennwochenende war, bin ich sehr zufrieden. Die Top-Mädels laufen derzeit in einer anderen Liga, aber auf Platz fünf  fehlen mir nur ein paar Sekunden – das stimmt mich positiv. Jetzt freue ich mich aber schon auf die Massenstartrennen bei der Tour de Ski!“

Iraschko-Stolz knapp am Podest vorbei 

Nachdem Daniela Iraschko-Stolz im erstren Bewerb in Premanon (FRA) nach der Gewichtskontrolle im ersten Durchgang disqualifiziert worden war, hat sich Österreichs Aushängeschild im Damen-Skispringen am Sonntag mit einer soliden Leistung zurückgemeldet. Iraschko-Stolz wurde Fünfte - und das nur 0,2 Punkte hinter den Podestplätzen. Nach dem ersten Durchgang war Iraschko-Stolz auf Platz drei gelegen. Der Sieg ging erneut an die Deutsche Katharina Althaus vor Olympiasiegerin Maren Lundby aus Norwegen  und der Japanerin Sara Takanashi. Mit Eva Pinkelnig (12.), Jaqueline Seifriedsberger (17.), Chiara Hölzl (22.) und Lisa Eder (30.) landeten noch vier weitere ÖSV-Athletinnen in den Punkterängen.                                

Damen-Cheftrainer Harald Rodlauer: ,,Ich bin mit der Benotung der Punkterichter nicht einverstanden, möchte aber auch keine Ausreden suchen. Es war vorne auf jeden Fall sehr knapp. Wir verlassen Premanon mit gemischten Gefühlen. Dass Daniela disqualifiziert worden ist, war bitter. Ansonsten hatten wir an beiden Tagen fünf von sechs Athletinnen im Finale dabei, das ist positiv. Wir werden die nächsten Tage mit Training in Seefeld verbringen. Nach dem Jahreswechsel planen wir einen weiteren Trainingskurs in Planica, bevor es in Japan mit dem Weltcup weitergeht."

Viererbob: Maier holt Platz fünf

Auch im zweiten Viererbob-Rennen der Weltcup-Saison hat es in Winterberg einen deutschen Dreifachsieg gegeben. Am Sonntag gewann Doppel-Olympiasieger Francesco Friedrich mit seiner bei Olympia in Pyeongchang siegreichen Crew mit 36 Hundertstelsekunden Vorsprung vor Johannes Lochner und Auftaktsieger Nico Walther. Der Österreicher Benjamin Maier wurde - leicht verbessert - Fünfter. Im ersten Lauf war die Crew des Tirolers auf dem Weg zu einer möglichen Bestzeit von einem schweren Fehler gebremst worden. Nach Platz drei zur Halbzeit verlor die Maier-Crew dann in Lauf zwei schon im oberen Bahnabschnitt Zeit, belegte am Ende Platz fünf und war damit eine Position besser als am Samstag. Österreich 2 mit Markus Treichl wurde wie am ersten Tag  Zehnter.

Müde Herzog über 1.000m Zehnte

Die Tirolerin Vanessa Herzog hat am zweiten Tag des Weltcups in Heerenveen über 1.000m Rang zehn belegt. Nach bisher insgesamt neun Podestplätzen in diesem Winter wie auch Platz zwei am Vortag über 500m wirkte die 23-Jährige in der Thialf-Halle etwas müde.  Der Sieg über 1.000m ging an Brittany Bowe, die US-Amerikanerin verbesserte in 1:13,25 Minuten ihren eigenen Bahnrekord um 0,65 Sekunden. Auf den Plätzen landeten die Japanerin Miho Takagi (1:13,93) und die Russin Jekaterina Schikowa (1:14,03).

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