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Wintersport in Kürze

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Zweiter Sieg im letzten Rennen

Bild: Gepa Pictures

So etwas nennt man ein standesgemäßes Saisonfinale - Lukas Mathies (Bild) hat im letzten Parallel-Slalom seinen zweiten Sieg im Weltcup gefeiert. Der 28-jährige Vorarlberger gewann in Winterberg und steht damit erstmals seit Rogla 2014 wieder auf der obersten Stufe des Podests. Mathies hatte sich im Finale gegen den Deutschen Stefan Baumeister, den Gewinner der kleinen Kristallkugel für den PSL-Weltcup, durchgesetzt. Platz drei ging an den Slowenen Zan Kosir.

Bei den Damen ging der Sieg an die Schweizerin Patricia Kummer, die im Endlauf hauchdünn gegen die Deutsche Selina Jörg die Nase vorn hatte. Platz drei ging an Ladina Jenny. Die Schweizerin setzte sich im „kleinen Finale“ gegen die beste Österreicherin Daniela Ulbing durch. Sabine Schöffmann, die noch Chancen auf den Sieg im Parallel-Weltcup gehabt hatte, war bereits im Achtelfinale ausgeschieden  und damit in der Gesamtwertung noch hinter die Deutsche Jörg auf Rang drei zurückgefallen.

Die große Kristallkugel holt sich Olympiasiegerin Ester Ledecka aus Tschechien. Bei den Männern gewann der Russe Andrej Sobolew.. Mathies verbesserte sich mit seinem Sieg in Winterberg noch auf Rang fünf und wurde damit unmittelbar vor Andreas Prommegger bester Österreicher.

Stadlober im Massenstart 27.

Das war nicht gerade ein Wunschresultat - Teresa Stadlober musste sich in Québec  im ersten Distanzbewerb des Saisonfinales mit Rang 27 im Massenstartrennen über 10 Kilometer (Klassisch) zufrieden geben. Die 26-jährige Salzburgerin hatte schon nach fünf Kilometer den Anschluss zur Spitzengruppe verloren; am Tag davor hatte sie im Sprint die Qualifikation für die Top 33 verpasst.     

Überraschungssiegerin über 10 Kilometer wurde die Sprint-Spezialistin Stina Nilsson. Die 25-jährige Schwedin, die auch  den Skating-Sprint für sich entschieden hatte, hielt bis zum Schluss mit den beiden Norwegerinnen Therese Johaug und Ingvild Flugstad Oestberg mit und besiegte die Beiden im Zielsprint. Schwacher Trost - ähnlich wie Stadlober kamen auch starke Athletinnen aus anderen Nationen nicht über die Top 20 hinaus. So musste sich Heidi Weng (NOR) mit dem 24.Platz zufriedengeben; Jessica Diggins (USA) landete auf Rang 29.

ÖSV-Springerinnen als Team stark

Die deutschen Skispringerinnen sind auch gegen Ende der Saison in Top-Form. Beim Weltcup im russischen Tschaikowskij feierten Juliane Seyfarth (95 und 97 Meter)  und Katharina Althaus einen Doppelerfolg vor der Japanerin Sarah Takanashi. Mit Respektabstand auf das Podest landeten die Österreicherinnen Jacqueline Seifriedsberger und Chiara Hölzl auf den Plätzen vier und fünf. Eva Pinkelnig als Neunte komplettierte das starke ÖSV-Ergebnis.

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