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  Wieder ein Führungswechsel

Rad, Ö-Tour, Wr. Neustadt

Wieder ein Führungswechsel

Steimle fährt im roten Trikot

Gamper bleibt in  U-23-Wertung voran

Bild: Expa Pictures

Die österreichischen Profis dominierten  über lange Zeit die 2. Etappe der 71. Österreich Rundfahrt von Zwettl nach Wiener Neustadt. Erst kurz vor dem Ziel war Sebastian Schönberger, der Letzte eines anfänglichen Spitzenquartetts, gestellt worden, den Massensprint vor der Theresianischen Militärakademie gewann der Belgier Tom Devriendt (siehe Bild) , Daniel Auer (6.) wurde bester Österreicher. In der Gesamtwertung schob sich Matthias Krizek auf den vierten Platz vor und Vorarlberg-Profi Jannik Steimle holte sich das „Flyeralarm“-Führungstrikot zurück! Patrick Gamper vom Tirol KTM Cycling Team verteidigte die Führung in der U-23-Wertung.

Gleich nach dem Start im Waldviertel hatten die Österreicher erste Akzente gesetzt. Unmittelbar nach Zwettl formierte sich ein Führungsquartett mit den Österreichern Sebastian Schönberger (Neri Selle Italia - KTM), Andreas Graf (Hrinkow Advarics Cycleang), Matthias Krizek (Felbermayr Simplon Wels) und dem deutschen Tirol-Legionär Felix Engelhardt. Bis zur Überquerung der Donaubrücke bei Stein an der Donau bauten sie ihren Vorsprung auf rund 2:30 Minuten aus. Im Hauptfeld wurde bis dahin ein eher gemächliches Tempo angeschlagen.

Doch nach der zweiten „Wiesbauer“-Bergwertung in Stollberg -  nach rund 120 Kilometern - mussten Graf und Engelhardt dem hohen Tempo in der Spitze Tribut zollen. Sie konnten Schönberger und Krizek nicht mehr folgen. Der Vorsprung des Duos auf das Hauptfeld wuchs unterdessen auf über drei Minuten an. Vor der letzten Bergwertung Dreistetten drückte das WorldTeam CCC um Riccardo Zoidl aufs Tempo und Krizek konnte Schönberger, der alle drei Bergwertungen gewann, nicht mehr folgen. Der Vorsprung des ambitioniert fahrenden Oberösterreichers schmolz allerdings rasch dahin. Rund  zwölf Kilometer vor Wiener Neustadt  war es um Schönberger geschehen. Er hatte keine Chance mehr gegen das hohe Tempo im Feld. Das Rennen begann quasi von Neuem.   Weil sich allerdings bis Wiener Neustadt kein Fahrer mehr absetzen konnte, kam es bei starkem Seitenwind vor tausenden Zuschauern zu einem Massensprint. Der Belgier Tom Devriendt (Wanty - Gobert Cycling Team) siegte knapp vor Prologsieger Jannik Steimle vom Team Vorarlberg Santic. Als bester Österreicher landete Daniel Auer an der sechsten Stelle.

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