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Alles klar für die Rad-WM

Alles klar für die Rad-WM

Weltstars auf Medaillenjagd

250 Millionen Fans via TV

Bild: EXPA

Simon Yates, der Vuelta Sieger aus Großbritannien, das italienische Kletter-Ass Vincenzo Nibali, Spaniens WM-Hero Alejandro Valverde und natürlich der amtierende Weltmeister Peter Sagan – die Elite des Rennradsports wird nebst einem starken österreichischem Team ab Sonntag (23. September) in Tirol um die Weltmeistertitel 2018 fahren. Für die beiden Tiroler Patrick Gamper (Polartec-Kometa) und Markus Wildauer (Tirol Cycling Team) beginnt der Kampf nach Top-Ergebnissen und um - vielleicht sogar - Medaillen bereits am Montag.

„Eine Heim-WM werden wir sicher nicht nochmal erleben. Ich hoffe, dass viele Tirolerinnen und Tiroler an die Strecke kommen und uns unterstützen“, meint Gamper. „Die Strecke ist eine Herausforderung, aber ich glaube mit Unterstützung der heimischen Fans könnte sogar noch etwas mehr drin sein als gewöhnlich“, ergänzt Wildauer. Auf alle Fälle ,,Mehr drin“ als nur  sportliche Spitzenleistungen ist auch für die Fans bei dieser Rad-WM, denn das Rahmenprogramm kann sich durchaus sehen lassen.

Dieses wurde im Rahmen einer Pressekonferenz im Kongresshaus Innsbruck von den Vertretern der diversen Startorte bzw. Tourismus-Verantwortlichen präsentiert. Der bunt-gemixte Veranstaltungsbogen spannt sich vom Freitag, den 21. September bis hin zum großen Finale am 30. September. Der Schwenk von der Premiere der Oper Carmen, die via Vidiwall in den Zielbereich  vor dem Landestheater live übertragen wird reicht über Sandra Pires bis hin zu Bonny Tyler.    

 Am 22. September, Österreichs autofreiem Tag 2018, wird die Rad WM dann mit einer Radparade durch Innsbruck und einer offiziellen Feier im Zielbereich vor der Hofburg eröffnet. Start ist um 17 Uhr am Vorplatz der Hofburg, wo im Anschluss die offizielle Eröffnungsfeier der Rad-WM stattfindet. Sandra Pires, selbst begeisterte Rennradfahrerin, präsentiert bei der Eröffnungsfeier mit „Top of the World“, den offiziellen Rad-WM-Song 2018. 

 Das österreichische Team rund um Bora-Profi Patrick Konrad stellt sich am letzten Wettkampftag dem sportlich herausforderndsten Rennen der WM. Mit 258,5 Kilometern und 4.670 Höhenmetern ist der Weltmeistertitel im Straßenrennen der Herren-Elite hart verdient. Beim letzten Anstieg über die Höttinger Höll absolvieren die Athleten eine Maximalsteigung von 28%. Wer sich bis dorthin vom WM-Fieber noch nicht hat anstecken lassen, darf sich zumindest dieses sportliche Ausnahme-Spektakel nicht entgehen lassen. Im Startort Kufstein, in den Fanzonen rund um Innsbruck und auch im Zielbereich der Rad WM wird Rennradstimmung vom Feinsten herrschen. Einen gebührenden Abschluss findet die WM mit der offiziellen Schlussfeier am Sonntagabend ab 17:30 Uhr und einem Konzert der Tiroler Formation Tyrol Music Project. 

 Bundesministerin Köstinger hatte sich bereits im Vorfeld der Titelkämpfe von der Nachhaltigkeit der Veranstaltung überzeugt: „Radsportfans haben in den nächsten Tagen ihre Augen auf Tirol und die Landeshauptstadt Innsbruck gerichtet. Für das Tourismusland Österreich ist das eine wunderbare Werbung, da diese Bilder um die Welt gehen werden. Innsbruck und Tirol werden von diesem historischen Radklassiker mit Sicherheit profitieren.“ Florian Phleps, Prokurist der Tirol Werbung kann diese Einschätzung mit Zahlen untermauern: „Wir erwarten rund 700 Medienvertreter aus aller Welt und rechnen allein im Fernsehen mit rund 250 Millionen Zuschauern in 150 Ländern. Eine Kooperation mit dem TV-Sender Eurosport hat im Vorfeld der WM bereits fast 40 Millionen Menschen in Europa zum Teil mehrfach erreicht und damit 150 Millionen Kontakte generiert.“ Noch wichtiger seien aber die vielen Initiativen für den Radsport in Tirol, insbesondere auf infrastruktureller Ebene, wie neue Radwege, Beschilderungen oder der Online-Routenplaner radrouting.tirol. „Diese Programme werden in den kommenden Jahren fortgeführt. Davon profitieren die Tirolerinnen und Tiroler sowie unsere Gäste langfristig“, so Phleps.

 Karin Seiler-Lall, Direktorin von Innsbruck Tourismus sieht dies ähnlich: „Mit über 2.500 Veröffentlichungen auf Online-Plattformen in den letzten 30 Tagen und einem Werbeäquivalenzwert im letzten halben Jahr von über 17,4 Millionen Euro (nur Online!) übertrifft der Werbewert der Titelkämpfe bereits im Vorfeld alle Erwartungen. Die Kooperation mit Zwift, der Online-Trainingsplattform auf der seit Anfang August der Innsbruck Rundkurs virtuell befahren werden kann, wirkt nachhaltig. Der Kurs steht Millionen von Rennradfahrern weltweit auch nach der WM zur Verfügung. Und wer weiß, die Sportler wollen die Attraktionen an der Strecke und die Routen irgendwann evtl. auch real erleben. Die Rad WM ist ein weiterer Meilenstein, der Innsbruck als alpin-urbane Sportstadt im Herzen der Alpen in Szene setzt.“ 

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