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Shiffrin in eigener Liga

Slalom-Weltcup

Shiffrin in eigener Liga

Schild fuhr auf das Podest

Jetzt haben also auch Österreichs Ski-Damen ihren ersten Stockerl-Platz in dieser Olympiasaison. 

Einen Tag nach Matthias Mayer bei den Männern fuhr Bernadette Schild im Slalom von Killington auf Platz zwei hinter Mikaela Shiffrin und der Slowakin Petra Vlhova. Die US-Amerikanerin hatte bei ihrem ,,Heimspiel“ vor einem begeisterten Publikum die erwartete Show und eine Machtdemonstration abgeliefert. Shiffrin deklassierte mit zweimal Laufbestzeit Levi-Siegerin Petra Vlhova gleich um 1,64 Sekunden. Schild schaffte es mit 2,67 Sekunden Rückstand zum fünften Mal in ihrer Karriere auf das Podest. Die nach Durchgang eins zweitplatzierte Schweizerin Wendy Holdener fiel in der Entscheidung aus.

Für Shiffrin war es nicht nur der zweite Sieg in Killington in Folge, sondern auch der insgesamt 32. im Weltcup in ihrer Karriere. Die Amerikanerin zog damit in der Slalom-Wertung mit Vlhova gleich. Beide Läuferinnen halten nun bei 180 Punkten. Im Gesamtweltcup führt Shiffrin mit 305 Punkten 84 Zähler vor der Slowakin. Die zweifache Riesentorlauf-Siegerin Viktoria Rebensburg liegt mit 200 Zählern auf Rang drei. Von den übrigen ÖSV-Läuferinnen sorgte Katharina Gallhuber mit Platz sieben für eine positive Überraschung. Die 20-Jährige durfte sich damit über ihr bestes Ergebnis im Weltcup freuen. „Ich freue mich riesig, dass ich zwei gute Läufe runtergebracht habe“, sagte die Niederösterreicherin, die schon im ersten Lauf mit Startnummer 38 als 13. aufgezeigt hatte, „ich habe mein Herz in die Hand genommen und mir gedacht, lass den Ski laufen. Das ist mir gut gelungen.“ Einen Sprung nach vorne hatte auch Katharina Liensberger geschafft. Sie nutzte im zweiten Durchgang ihre frühe Startnummer und katapultierte sich um 13 Plätze nach vor und belegte am Ende den 15. Rang.

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