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Wacker-Comeback im Oberhaus

Sky-Go-Liga

Wacker-Comeback im Oberhaus

Rauschende Aufstiegsparty

Ausgerechnet im letzten Heimspiel hatte der FC Wacker gegen den FAC die erste Niederlage kassiert gefeiert wurde im Lager der Tiroler und mit vielen Fans dann aber trotzdem durchaus meisterlich.

Freitag, der 25. Mai – es war alles angerichtet für ein schwarzgrünes Fußball-Fest. Das sogenannte „Meisterdorf“ hinter der Nordtribüne war selbst vor dem Spiel gut frequentiert, kulinarisch und organisatorisch auf ,,meisterlichem Niveau“ Die „Nord“ zeichnete sich mit einer Meister-Choreografie aus, Ehrungen, Ehrenanstoß durch Ex-FC-Tirol-Torjäger Radoslav Gilewicz und die Verabschiedung des Quartett’s  Harald Pichler, Armin Hamzic, Dimitry Imbongo und Philipp Riegler durch FCW-Obmann Gerhard Stocker – angesichts dieses ,,Rahmen-Programms“ war dem letzten Ligaspiel gegen den FAC nur noch statistischen Wert ,,zugeteilt“ worden. Was der Nachzügler aus Floridsdorf so nicht akzeptieren wollte und zum Partycrasher mutierte. Mit 2:0 gewannen die Wiener und sorgten so dafür, dass die Party nur langsam in Schwung kam.

Natürlich räumten die Innsbrucker  - nebst dem Titel - praktisch alle Trophäen ab, die von der Sky Go Erste Liga zu vergeben waren. Dedic als bester Spieler der Saison, Christopher Knett als bester Goalie, dazu standen sechs FCW-Profis im Team der Saison. Höhepunkt war dann die Übergabe des Meistertellers an Kapitän Christoph Freitag auf der 2,5 Tonnen schweren Tribüne. Es folgten die obligatorischen Bierduschen, eine Stadion-Runde und das traditionelle „Sierra Madre“.

Selbst in der Verlängerung der ,,Fete“, im Rathaus beim neuen Bürgermeister Georg Willi wurden die letzten Kräfte noch einmal gebündelt und den rund 600 Fans vor dem Rathaus der Meisterteller präsentiert. „Der FC Wacker ist ein wichtiger Botschafter für Stadt und Land“, verwies Willi auf den Stellenwert des Traditionsklubs und betonte auch die Vorbildwirkung für die Jugend.

Trainingsbeginn für die Aufgabe in der Bundesliga ist am 18. Juni, da sollte der Kader der Schwarz-Grünen zur Verfügung stehen. Dazu bedarf es einer Budgetaufstockung (auf rund acht Millionen) und guter Verbindungen auf dem Transfermarkt.

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