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Vorstiegs-Weltcup in Briancon

Vorstiegs-Weltcup in Briancon

Ende der Schubert-Serie

Platz vier für den Innsbrucker

Im Bild Jakob Schubert, Credit: Wilhelm Holzknecht

Neunmal in Folge hatte Jakob Schubert im Vorstiegs-Weltcup das Podest erreicht. Eine Serie, die sich fast genau über zwei Jahre erstreckte. Am Wochenende ging diese im französischen Briancon zu Ende, dort belegte Jakob nach einem spannenden Wettbewerb Rang vier, hauchdünn besiegt und zwar aufgrund des schlechteren Halbfinal-Ergebnisses.

Zuletzt hatte der 27-jährige Innsbrucker am 22. Juli 2016 das Stockerl verpasst – damals blieb Schubert, der sich im Vorjahr mehr auf das Bouldern konzentriert hatte, Rang acht. Übrigens ebenfalls in Briançon, wo der Ex-Gesamtweltcupsieger 2011 seinen vierten Weltcupsieg gefeiert hatte.

„Echt schade, ich hätte diese Serie mit Podestplätzen gerne noch ausgebaut“, haderte Schubert ein wenig mit dem verpassten Podestplatz. Am Ende seien es nur Kleinigkeiten gewesen, die alles entschieden hatten. Schubert: „Das Finale war auf der leichteren Seite; ich habe gemerkt, dass mehr möglich gewesen wäre, der zweite Platz hätte es eigentlich sein müssen. Aber ich bin weggerutscht. Jetzt blicke ich nach vorne, auf den nächsten Weltcup in Arco.“

Auch Sportdirektor 
Heiko Wilhelm war ein wenig enttäuscht: „Man sieht auch, wie knapp alle Athleten beisammen liegen. Fehler darf sich hier keiner erlauben. Schade, da hätte Jakob sicher mehr draufgehabt.“

Am Ende blieb Schubert damit wie im Halbfinale der vierte Rang – den Sieg schnappte sich der Deutsche Alexander Megos vor dem Franzosen Romain Desgranges und dem Slowenen Domen Skofic. Zuvor hatte sich der Ex-Weltmeister in Villars den Sieg sowie in Chamonix Rang zwei geholt. Erneut nicht im Finale stand Max Rudigier, der in Villars als Fünfter noch groß aufgezeigt hatte. Der Salzburger landete auf dem 15. Rang.

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