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Stoch vor Freitag

Vierschanzentournee

Stoch vor Freitag

Kraft nach Führung Vierter

Kamil Stoch hat den Auftakt der Vierschanzentournee in Oberstdorf für sich entschieden.

Der Pole siegte mit 279,7 Punkten vor dem Deutschen Richard Freitag (275,5) und seinem polnischen Landsmann Dawid Kubacki (270,1). Der österreichische Vorjahressieger Stefan Kraft musste sich nach Platz eins zur Halbzeit mit Rang vier (262,8) zufriedengeben. 

Damit riss aus rot-weiß-roter Sicht eine lange, erfolgreiche Serie: Seit dem Jahr 2006 war in Oberstdorf immer zumindest ein ÖSV-Adler auf dem Podest gelandet. Die Tournee übersiedelt nun nach Garmisch-Partenkirchen, wo am Montag das traditionelle Neujahrsspringen auf dem Programm steht.„Es war sicher nicht der beste Sprung“, analysierte Kraft seinen zweiten Durchgang im TV-Interview. „Ich war ein bisschen zu spät, aber es war trotzdem ganz okay. Jetzt hat die Tournee eben erst begonnen. Als Vierter bin ich noch voll dabei. Ein Stockerl wäre mir aber schon lieber gewesen“, fügte der Salzburger hinzu. Zum Abschneiden der ÖSV-Adler meinte Kraft: „Es war nicht unser Tag, aber wir werden zurückschlagen.“

Gregor Schlierenzauer hatte nach dem ersten Durchgang den zehnten Zwischenrang (116,5 m) belegt, bei fast ebenso schlechten Bedingungen war er im Finale (erneut 116,5) auf den 13. Platz zurückgerutscht. „Ich bin nicht unzufrieden, es waren solide Sprünge. Nach ganz vorne fehlt natürlich noch ein Stück. Von den Windbedingungen her waren beide Sprünge gleich – sehr zäh“, sagte Schlierenzauer zu seinem bisher besten Saisonergebnis.

Der 30-jährige Pole Stoch feierte nach Flügen auf 126 und die Tageshöchstweite von 137 Metern seinen 23. Weltcup-Sieg, den ersten der Saison und den ersten in Oberstdorf. „Das ist fantastisch. Beide Sprünge waren wirklich gut. Es war ein harter Wettkampf, denn das Wetter war sehr schwierig“, betonte der Doppel-Olympiasieger. Freitag, meinte, es sei nicht einfach gewesen, alles auszublenden. „Aber ich habe eine Top-Ausgangslage, zwei Meter sind gar nichts bei den Schanzen, die jetzt noch kommen.“

Zwischenstand

SpringerWeite Punkte
1. Kamil Stoch (POL)126,0/137,0279,7 
2. Richard Freitag (GER)128,5/127,0275,5
3. Dawid Kubacki (POL)126,5/129,0270,1
4. Stefan Kraft132,0/119,0262,8
5. Stefan Hula (POL)123,0/120,5259,2

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