Sie befinden sich hier:
Überraschungssieg über 10 km Skating

Nordisch, Tour de Ski, Toblach

Überraschungssieg über 10 km Skating

Neprjajewa stoppt Östberg

Aufholjagd von Teresa Stadlober

Bild: Gepa Pictures

„Die erste Runde war eher hart, und dann hat mich Heidi Wenig schon am Ende der Runde eingeholt. Nur gut dass ich mich an die starke Norwegerin ,,hängen“ konnte, so dass noch halbwegs ein Ergebnis herauskam.“ So kommentierte Teresa Stadlober ihr Abschneiden im ersten Distanzrennen der Tour de Ski in Toblach. Dort hatte die 25jährige Salzburgerin über zehn Kilometer Skating Rang elf erreicht. Die Gesamtfünfte des Vorjahres verbesserte sich damit nach der zweiten Etappe an die 16. Stelle der Tour.

Den Sieg sicherte sich etwas überraschend und mit lediglich drei Zehntelsekunden Vorsprung Natalia Neprjajewa, die ihre größte Rivalin, die Norwegerin Ingvild Flugstad Östberg um drei Zehntel distanzierte. Die Russin übernahm dank ihres ersten Weltcup-Erfolgs auch das Tour-Führungstrikot. Stadlober fehlten in dem Rennen im Einzelstartmodus nach verhaltenem Beginn im Ziel 50,7 Sekunden auf Neprjajewa.

Ergebnisse, 10 km Skating Damen, Toblach

1Natalia Neprjajewa (RU)23:19,9 
2Ingvild Flugstad Östberg (N)+ 0,3
3Anastasia Sedowa (RU)+ 10,9
4Krista Permakoski (FIN)+ 17,4
5Heidi Weng (N)+ 21,2
6Jessica Diggins (USA)+ 27,2
7Julia Belorukowa (RU)+ 36,1 
8Nathalie von Siebenthal (CH)+ 44,0
9Kari Öyre Slind (N)+ 49,0
10Ktharina Hennig (D)+ 49,5
11Teresa Stadlober (Ö)+ 50,7
51Lisa Unterweger (Ö)+ 2:14,3 

Erneut Punkte für Baldauf

Bei den Herren erzielte Dominik Baldauf in Toblach über 15 Kilometer in der freien Technik mit dem 25.Platz ein weiteres Top-Ergebnis. Der 26-jährige Vorarlberger, der eher als Sprint-Spezialist bekannt ist, lief damit erneut in die Punkteränge.                    

Auch in diesem Rennen gab es mit Sergey Ustiugov einen russischen Sieger und zwar 12,2 Sekunden vor dem Norweger Simen Hegstad Krueger. Mit Alexander Bolshunov und Andrey Melnichenko schafften es zwei weitere Athleten aus dem russischen Team auf die Plätze drei und vier.

© 2017 Tirol Werbung