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Präsentation in Mailand

Tour of the Alps

Präsentation in Mailand

Auf den Spuren der Rad-WM

Kufstein 2019 als Startort

Bild: Tour of the Alps

„Neustarten nach einem großen Erfolg“ – das ist das große Credo der Tour of the Alps 2019. Die zweite Ausgabe, die vor rund sieben Monaten mit dem Gesamtsieg des Franzosen Thibaut Pinot zu Ende ging, hat die TotA endgültig zu einem der großen Höhepunkte der internationalen Radsportsaison werden lassen. Die Veranstalter des GS Alto Garda punkteten nicht nur in Sachen Teilnehmer und Publikum, sondern stellten mit der perfekten Organisation der Rundfahrt auch die allermeisten Kritiker stumm. Nun wartet auf das OK-Team die schwierigste aller Aufgaben: Den Erfolg der letzten beiden Ausgaben zu wiederholen und gemeinsam noch größere Ziele anzuvisieren. 

Der erste Schritt der Tour of the Alps 2019 wurde nunmehr in der „Sala Buzzati“ in Mailand, dem Sitz der RCS Media Group und der Gazzetta dello Sport, gesetzt. Im Rahmen einer umfangreichen Präsentation wurde das Etappenrennen in den drei Euregio-Regionen der breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Die Rundfahrt, die vor zwei Jahren aus der „Trentino-Rundfahrt“ hervorging, wird vom 22. bis 26. April 2019 zum insgesamt 43. Mal ausgetragen. Dabei tritt das Event in große Fußstapfen, nämlich jene der Straßenrad-Weltmeisterschaft in Innsbruck 2018. Vor wenigen Wochen hatte Innsbruck mit dem reibungslosen Ablauf der Rad-WM die perfekte Antwort auf die TotA geliefert – nun gilt es, den Nordtiroler Erfolg fortzusetzen und die Euregio-Regionen mit einer weiteren spektakulären Rundfahrt zusätzlich für den Radsport zu begeistern.

In den fünf Tagen der Tour of the Alps soll alles Außergewöhnliche und Besondere gezeigt werden, für das die Euregio-Gebiete stehen: Nachhaltige MobilitätGastfreundschaft auf höchstem NiveauLiebe zum Sport und zum Genießen im FreienRespekt vor der Natur, ohne sich die Freude daran zu nehmen sowie die Freude, in der Alpenlandschaft leben zu dürfen. Auch geschichtlich eint die drei Regionen einiges: Heuer jährt sich zum 500. Mal der Todestag von Kaiser Maximilian I. von Habsburg, dem sogenannten „ersten Europäer“. Maximilian I. war zu seiner Zeit einer der größten Förderer der Vereinigung der Länder – ein Thema, das auch heute noch hochaktuell ist und eines der großen Mottos der Tour of the Alps darstellt.

Mit über 40 Jahren Erfahrung aus der Trentino-Rundfahrt ist die TotA mehr als nur das oft zitierte Vorzimmer des Giro – sie ist nämlich eine Rundfahrt, die ihren eigenen Weg gegangen ist und den Radsport auf eine ganz neue Art und Weise interpretiert. Bei den ersten beiden Ausgaben warteten die Organisatoren des GS Alto Garda mit selektiven Etappen voller schwieriger Anstiege, allerdings ohne extreme Höhen, auf. Dass das OK-Team mit dieser Streckenführung die richtige Entscheidung traf, wurde durch die Teilnahme von unzähligen Radsportlern aus aller Welt sowie des breiten Publikums in über 100 Ländern zusätzlich unterstrichen. 

Nachdem die Tour of the Alps 2018 ihr großes Finale in Innsbruck erlebt hat, fällt im nächsten Jahr der Startschuss in Nordtirol. Die TotA wird allerdings nicht im WM-Ort von 2018 gestartet, sondern in der nördlichsten Gemeinde Nordtirols, in Kufstein. Der 20.000-Einwohner-Ort ist schon zum zweiten Mal Ausgangspunkt der Tour of the Alps: Bereits im Jahr 2017 war die Rundfahrt der drei Euregio-Gebiete in Kufstein gestartet worden. Damals, am 17. April 2017, ging die Etappe über 142,3 km zur Hungerburg nach Innsbruck – der unvergessene Michele Scarponi ließ dabei die gesamte Konkurrenz hinter sich. Auch im nächsten Jahr ist der großartige Sportsmann aus den Marken bei der TotA omnipräsent: Zu seinen Ehren wird nach jeder Etappe der „Team Up“-Preis an die Mannschaft mit dem größten Teamgeist vergeben.

Giacomo Santini, Präsident des GS Alto Garda
„Eine Rundfahrt perfekt zu organisieren und dabei internationale Superstars am Start zu haben, reicht längst nicht mehr aus. Das Geheimnis des Erfolgs der Tour of the Alps liegt darin, die Grenzen in Scharniere umwandeln zu können. Nach 40 großartigen Jahren Trentino-Rundfahrt haben wir es gemeinsam mit unseren Partnern geschafft, etwas Neues und noch Größeres auf die Beine zu stellen.“

Maurizio Rossini, Geschäftsführer Trentino Marketing
“Für das Trentino bietet die Tour of the Alps 2019 die ideale Gelegenheit, auch den ländlichen Teil der Region in ein internationales Schaufenster zu stellen. Aus diesen Gegenden stammen große Sportler wie Fondriest, Simoni, Moser, Moscon oder Paternoster. Vielleicht gibt es hier eine Verbindung: Auf der einen Seite ein Gebiet, das für Anstrengung und das ländliche Leben steht – auf der anderen Seite zahlreiche erfolgreiche Radfahrer, die hier großgeworden sind.”

Helmuth Zanotti, Product Manager IDM Südtirol
“Die Tour of the Alps ist ein spannendes Projekt, das es uns erlaubt, auch einmal Perspektive zu wechseln. Der Sport lehrt uns, dass man durch Teamarbeit gewinnt - genau aus einer solchen Zusammenarbeit schlagen die einzelnen Gebiete der Euregio hier auch Kapital. Dieses Event ist eine einmalige Gelegenheit für uns, die wir alle nutzen können und auch müssen.“

Thomas Rohregger, Radland Tirol 
“Die Tour of the Alps ist eine Veranstaltung mit Zukunft. Sie steht für den Begriff der Freundschaft und geht über die sportliche Rivalität und das provinziale Marketing hinaus. Die kommende Ausgabe der TotA wird einmal mehr eine technisch anspruchsvolle, spektakuläre Rundfahrt.”

Fünf Etappen, über 13.000 Höhenmeter

Das Programm der Tour of the Alps 2019 umfasst fünf Etappen, bei denen insgesamt 711 Kilometer zurückgelegt werden müssen. Auf die Teilnehmer warten 10 Bergwertungen und nicht weniger als 13.630 Höhenmeter.

Montag, 22. April 2019
1. Etappe: Kufstein – Kufstein 144 km
2.100 m Höhenunterschied. Schwierigkeit: **

Dienstag, 23. April 2019
2. Etappe: Reith im Alpbachtal – Schenna/Scena 179 km
3.050 m Höhenunterschied. Schwierigkeit: *****

Mittwoch, 24. April 2019
3. Etappe: Salurn/Salorno – Baselga di Pinè 106 km
2.650 m Höhenunterschied. Schwierigkeit: ***

Donnerstag, 25. April 2019
4. Etappe: Baselga di Pinè – Cles 134 km
2.730 m Höhenunterschied. Schwierigkeit: ***

Freitag, 26. April 2019
5. Etappe: Kaltern/Caldaro – Bozen/Bolzano 148 km
3.100 m Höhenunterschied. Schwierigkeit: ***

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