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  Start am 22. April in Kufstein

Tour of the Alps, Bozen

Start am 22. April in Kufstein

Vincenzo Nibali ist der große Star

Sky, Merida und Astana am Start

Bild:  Die Tour of the Alps Teams

Bozen war Schauplatz der Präsentation eines Teils der  teilnehmenden Mannschaften an der heurigen Ausgabe der Tour of the Alps, des nunmehr schon traditionellen  Etappenrennens in den drei Euregio-Regionen (22. – 26. April 2019.  Egal ob Bahrain-Merida mit dem Sizilianer Vincenzo Nibali, Team Sky mit dem Kolumbianer Egan Bernal, oder aber das ambitionierte Team Astana aus Kasachstan – die Liste der Spitzenteams am Start der TotA 2019 ist lang und verspricht schon jetzt zahlreiche spannende Duelle. Mit dabei sind auch mehrere junge italienische Mannschaften. In den letzten beiden Jahren strahlten im Rahmen der Tour of the Alps immer wieder prominente Gesichter vom höchsten Treppchen des Podests: Ging der Gesamtsieg 2017 an den Tour-de-France-Triumphator von 2018, den Briten Geraint Thomas, so kürte sich im Vorjahr der spätere Gewinner der Lombardei-Rundfahrt, Thibaut Pinot aus Frankreich, zum Sieger der TotA. Auch heuer will die Rundfahrt ihrem Ruf als ideales Pflaster für aufstrebende Talente gerecht werden und als perfektes Sprungbrett für einen späteren Angriff auf das Rosa Trikot des Giro d’Italia dienen.

Die Tour of the Alps, die am 22. April in Kufstein beginnt und nach fünf Tagen und ebenso vielen Etappen am 26. April in Bozen endet, wurde vom Weltradsportverband UCI erneut als „bedeutendes mehrtägiges Etappenrennen“ (= 2. HC) eingestuft. Seit jeher locken Rundfahrten auf diesem Niveau unzählige Superstars der internationalen Radsport-Szene an – das war auch 2018 nicht anders: Damals nahm unter anderem der viermalige Tour-de-France-Gewinner Chris Froome an der TotA teil. Das Etappenrennen in den Euregio-Regionen war letztendlich die ideale Giro-Vorbereitung für den Briten – schließlich sicherte er sich wenige Wochen später erstmals den Gesamtsieg beim Giro d’Italia.  Denselben Weg wie Froome könnte heuer Vincenzo Nibali vom Team Bahrain-Merida gehen. Der Sizilianer hat 2019 nämlich den dritten Giro-Gesamtsieg im Visier und will sich im Rahmen der Tour of the Alps in die perfekte Form dafür bringen.

Der Ort der Pressekonferenz war nicht zufällig gewählt: In Bozen geht die heurige Rundfahrt der drei Euregio-Regionen am 26. April mit der fünften und letzten Etappe zu Ende. An der Pressekonferenz nahmen neben dem Präsidenten des GS Alto Garda, Giacomo Santini, außerdem der Prorektor der Freien Universität Bozen, Johann Gamper, der Präsident des Südtiroler Radsportverbandes, Nino Lazzarotto, der Verantwortliche der Abteilung Produktmanagement der IDM, Helmuth Zanotti, sowie Luca Marrollo von Tirol Werbung teil.

An der Spitze der startenden Teams stehen mit Bahrain-Merida und dem Team Sky zwei der stärksten Fahrrad-Mannschaften der Welt. Der dritte „dicke Fisch“ ist das Team Astana, das im Vorjahr nicht weniger als drei Etappensiege verbuchen konnte. Angeführt wird die kasachische Mannschaft aller Voraussicht nach vom Kolumbianer Miguel Angel Lopez, der die TotA – ebenso wie viele andere Spitzenfahrer – als Generalprobe für den Giro d’Italia in Angriff nimmt. Gespannt sein darf man auch auf die zwei weiteren „World Tour Teams“ Bora-Hansgrohe aus Deutschland (mit dem Polen Rafal Majka in erster Position) und AG2R-La Mondiale aus Frankreich.

Neben den fünf „World Tour Teams“ haben außerdem neun renommierte Profi-Teams ihre Teilnahme an der Tour of the Alps bestätigt. Ebenso dabei sind die zwei österreichischen Mannschaften Tirol Cycling Team und Vorarlberg-Samsic. Als 17. Formation ist die italienische Nationalmannschaft von Cheftrainer Davide Cassani eingeschrieben – diese war im Vorjahr dank der hervorragenden Leistung von Nicola Conci besonders ins Rampenlicht getreten.

 
Montag, 22. April
1. Etappe: Kufstein – Kufstein 144 km,
2.100 m Höhenunterschied
Schwierigkeit: **  

Dienstag, 23. April

2. Etappe: Reith im Alpbachtal – Schenna/Scena 179 km,
3.050 m Höhenunterschied
Schwierigkeit: *****  

Mittwoch, 24. April

3. Etappe: Salurn/Salorno – Baselga di Pinè 106 km,
2.650 m Höhenunterschied
Schwierigkeit: ***  

Donnerstag, 25. April

4. Etappe: Baselga di Pinè – Cles 134 km,
2.730 m Höhenunterschied
Schwierigkeit: ***  

Freitag, 26. April

5. Etappe: Kaltern/Caldaro – Bozen/Bolzano 148 km,
3.100 m Höhenunterschied
Schwierigkeit: ***

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