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  Tolles Finish von Stigger

MTB, U23-EM, Brünn

Tolles Finish von Stigger

Laura mit Silber belohnt

Gold ging an die Schweiz

Bild:  EGO-Promotion

Und wieder eine großartige Leistung von Laura Stigger. Die Tiroler musste sich bei der MTB U23-Europameisterschaft im tschechischen Brünn nur der drei Jahre älteren Schweizerin Sina Frei geschlagen geben. Es war ein unglaublich spannendes EM-Rennen, in dem sich sofort nach dem Start fünf Athletinnen vom Feld abgesetzt hatten, darunter auch Stigger. Die Haimingerin. vom URC Ötztal kämpfte großartig, blieb lange Zeit am Hinterrad der bärenstarken Schweizerin  Frei. Nachdem sie – schon eher im zweiten Teil der Konkurrenz - auf Frei und auch die Französin Loana Lecomte etwas Zeit eingebüßt hatte, schaltete Laura erneut den Turbo und fuhr in der letzten Runde eine überragende Zeit  (12:11 Minuten. Damit fehlten ihr am Ende auf die um drei Jahre ältere Siegerin lediglich 14 Sekunden,  Lecomte konnte die Tirolerin noch auf Platz drei verweisen.

„Das war ein richtige lässiges Rennen, ein tolles Spektakel. Es hat mir extrem viel Spaß gemacht, und mit der Silbermedaille bin ich voll happy”, lachte Stigger, die sich schon kurz danach auf dem Heimweg machte. Hochzufrieden mit seinem Schützling war natürlich auch Trainer Rupert Scheiber, der lachend meinte: „Der zweite Platz ist ideal. Bei Rang eins hätte sich Laura ja nur wieder ein neues Trikot nähen lassen müssen. Das mit dem Regenbogen, welches im September zu vergeben ist, haben wir aber schon kräftig im Fokus.“

U23-EM Damen, Brünn: 1. Sina Frei (Sz) 1:15:14, 2. Laura Stigger (Ö) +0,14, 3. Loana Lecomte (Fra) +0,32, 4. Rocio del Garcia Martinez (Spa) +0,48, 5. Martina Berta (Ita) +1,42, 6. Lisa Pasteiner (Ö) +1,46, … 15. Corina Druml (Ö) +6,00.  

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Großartig auch Mona Mitterwallner bei den Juniorinnen. Die 18-jährige Tirolerin lag lange gleichauf mit der späteren Siegerin Jacqueline Schneebli, musste die Schweizerin aber aufgrund eines Reifenschadens in der vierten von fünf Runden ziehen lassen und hatte schließlich 1:52 Minuten Rückstand. Bronze ging an die Britin Harriet Harnden (+2:17).

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