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Tolle Bilanz der Kletter-WM

Tolle Bilanz der Kletter-WM

Viel Lob für den KVÖ

Perfekte Organisation

Bild: GEPA

Beeindruckender Sport,  fantastische Stimmung dank fast 60.000 begeisterter Zuschauer und mit vier Medaillen (3xGold, 1xBronze) eine Ausbeute, die alle Erwartungen übertraf. 

Die Bilanz der Kletterweltmeisterschaften 2018 in Innsbruck brachte gleichsam den perfekten Mix aus sportlichen Erfolgen (der österreichischen Athleten), riesigem Zuschauerinteresse und touristischer Aufmerksamkeit -  liest sich daher wie ein modernes Sportmärchen. „Es war großartig! Die Kletter-WM war eine tolle, an Spannung kaum zu überbietende Veranstaltung geprägt von sportlichen Höchstleistungen und gespickt mit schönen Erfolgen für unsere Athletinnen und Athleten“, zog Tirols Sportreferent LHStv Josef Geisler zufrieden Bilanz über das Großereignis. Dass mit der Wahl-Tirolerin Jessica Pilz und dem Innsbrucker Jakob Schubert gleich zwei heimische SportlerInnen insgesamt drei Weltmeistertitel und einmal Bronze erklettert haben, sei aus Tiroler Sicht besonders erfreulich. Beeindruckt war Geisler insbesondere auch von der perfekten WM-Organisation durch den Kletterverband Österreich und den Alpenverein. „Tirol hat sich mit der Austragung dieser Titelkämpfe  endgültig als Hotspot der Kletterszene etabliert“, ist Geisler überzeugt. Durch die WM sei das neue Kletterzentrum nunmehr einem internationalen Publikum bekannt, und auch das Kletterangebot Tirols in freier Natur kann sich sehen lassen: Über 6.000 Kletterrouten, eine große Vielfalt an Mehrseillängentouren, 114 Klettersteige und rund 150 Klettergärten gibt es in Tirol,“ so  Geisler. Und der Ausbau der Kletterinfrastruktur geht weiter: Im ganzen Land entstehen – vielfach mit fachlicher und finanzieller Unterstützung des Landesforstdienstes –  weitere Klettergärten, Bouldergebiete und Klettersteige in allen Schwierigkeitsgraden. 26 Projekte sind derzeit in Planung und Umsetzung. 2,1 Millionen Euro wurden in den letzten zehn Jahren von den Tourismusverbänden, dem Österreichischen Alpenverein und dem Land Tirol in den Ausbau der Kletterinfrastruktur im Naturraum investiert.

Auch OK-Chef Michael Schöpf atmete am Tag danach einmal tief durch. „Unser Ziel war es, zu zeigen, dass Klettern ein absolut TV-taugliches Format ist. Das ist uns glaube ich sehr gut gelungen“, so Schöpf. Groß sei das Interesse auch seitens der Medien gewesen. Über 140 TV-Stationen hätten über die Kletter-WM berichtet, 14 davon haben live übertragen. Spannend war letztendlich auch der neue Kombinationsbewerb am Schlusstag. Dieser wurde erstmals ausgetragen, in Tokio 2020 werden in dieser Form auch erstmals Olympiamedaillen für die Kletterer vergeben. Deshalb tummelten sich in Innsbruck besonders viele Journalisten aus Japan, wo sich der Sport großer Beliebtheit erfreut. Heiko Wilhelm, Sportdirektor im heimischen Kletterverband (KVÖ), kam nach dem dritten Titel durch Schubert zum Abschuss nicht mehr aus dem Schwärmen heraus. „So wie es begonnen hat, so hat es aufgehört. Das ist eigentlich unfassbar. Dass es so aufgegangen ist, das übertrifft alle Vorstellungen, die wir im Vorfeld hatten, das ist natürlich sensationell“, meinte Wilhelm, der federführend mit WM-OK-Chef Michael Schöpf eine gelungene WM über die Bühne gebracht hat.

Das passende Schlusswort dazu fand der Geschäftsführer der Tirol Werbung, Josef Margreiter.  „Die Kletterweltmeisterschaft bot eine leidenschaftliche Meisterleistung in der gesamten Organisation und ein vorbildliches Teamwork mit unserem Tourismus – Tirol Werbung, Innsbruck Tourismus und ,Climbers Paradise‘. Die perfekt inszenierten sportlichen Höchstleistungen waren an Spannung nicht mehr zu überbieten, meine Hochachtung und herzliche Gratulation! Tirol hat seine starke Klettergeschichte mit dieser WM eindrucksvoll weitergeschrieben und sich kompetent als ,Climbers Paradise‘ weltweit positioniert.“

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