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  Tivolistadion im Mittelpunkt

Fußball, tipico-Liga, Innsbruck

Tivolistadion im Mittelpunkt

Wattens startet gegen Wr. Austria

Ein selbstbewusster Aufsteiger

Bild: gepa

Auf los geht’s los! Mit dem Topspiel zwischen Rapid Wien und Meister Red Bull Salzburg startet am Freitag, 27. Juli (20.45 Uhr) die tipico-Bundesliga in die Meisterschaft 2019/2020. Mit dem Titelverteidiger aus der Mozartstadt – trotz vieler Abgänge - als logischem Favorit, mit – hoffentlich – erstarkten Wiener Großklubs Rapid und Austria Wien, sowie mit Aufsteiger WSG Swarovski Tirol (siehe Bild), der anstelle von Absteiger Wacker Innsbruck Tirols Fußball repräsentiert. Für Spannung dürfte gesorgt sein, und zwar vom ersten Spieltag an. Es gibt viele offene Fragen, besonders interessant aus Tiroler Sicht ist natürlich, wie sich Wattens schlägt, ob es der Truppe von Präsidentin Diana Langes gelingt die Klasse zu halten. Erste Aufschlüsse darüber wird es bereits zum Auftakt geben, wenn die Tiroler am Samstag, 28. Juli um 17 Uhr im Tivolistadion die Wiener Austria zur Standortbestimmung empfängt.  Jene Austria, die auf den Stöger-Effekt setzt, die endlich wieder einmal um den Titel mitspielen möchte, am Ende mit einem Platz spekuliert, der zur Rückkehr in die europäischen Bewerbe berechtigt. Ambitionen, mit denen sich der Neuling aus Tirol vorerst einmal nicht beschäftigt. Für Coach Tommy Silberberger und Sportdirektor Stefan Köck steht am Fahrplan dick unterstrichen - Klassenerhalt , gute Spiele abliefern, mit Teamgeist und großer Leidenschaft Punktesammeln, Fans gewinnen. A propos Abstieg – dass die WSG damit nichts zu tun haben möchte ist nur logisch, die Reise in der Belle Etage des österreichischen Fußballs soll ja nicht schon im nächsten Frühjahr beendet sein, sondern Jahr für Jahr ein Stück weiter. Was dabei für die Tiroler spricht? Dass den Aufsteigern meistens erst im zweiten Jahr die Luft ausgeht. Nicht wenige Fans in Österreich denken daher, dass es laut diesem (ungeschrieben) Gesetz der Serie Hartberg erwischt. Jener Klub also, der zuletzt das Fernduell gegen den Abstieg mit Innsbruck am letzten Spieltag für sich entschieden hatte.  

Tatsächlich muss Trainer Markus Schopp – derzeit steht mit Dario Tadic nur ein klassischer Stürmer im Kader (Gesamtwert 6,3 Mio. €) – mit begrenzten Mitteln agieren. Der Abgang von U21-Teamspieler Sasa Kalajdzic raubte beispielsweise auch der Admira (Kaderwert 9 Mio.) viel Kraft. Dafür gelang es bisher den Südstädtern als jeweils ,,programmierter“ Abstiegskandidat seit neun Jahren konstant die Liga zu halten. Zuletzt nur knapp, mit einem Sieg am vorletzten Spieltag gegen Innsbruck. Aber Wattens hat keine Angst. ,,Wir schauen auf uns, nicht auf die anderen“, so Silberberger und Köck unisono. „Es geht vor allem darum, dass wir uns schnellstmöglich anpassen“.

Der Modus ist klar - nach 22 Runden im Grunddurchgang steht in der Zwölferliga diese Saison zum zweiten Mal die Punktehalbierung und Aufteilung in Meister-Play-off (Plätze 1–6) und Abstiegs-Play-off (7–12) auf dem Programm. Das birgt erneut Zündstoff. „Sollte einer absteigen, der in Wirklichkeit mehr Punkte als ein anderes Team geholt hat, dann brennt’s“, spielt WSG-Trainer Tommy Silberberger auf die heikle Thematik an, die in der letzten Saison Hartberg fast zum Verhängnis geworden wäre.  

Die erste Runde im Überblick  

Freitag, 20.45 Uhr:
Rapid Wien – RB Salzburg;
Samstag, 17 Uhr: WSG Swarovski Tirol – Austria Wien; Admira Wacker – Wolfsberger AC.
Sonntag, 17 Uhr: Mattersburg – Hartberg; Sturm Graz – SK St. Pölten.

FC Wacker gastiert in Steyr

Auch für Wacker Innsbruck beginnt am letzten Juli-Weekend der Ernst des Lebens. Ein Klasse tiefer zwar wie erhofft, aber nichtsdestotrotz sehr engagiert. Von der Profimannschaft des FC Wacker Innsbruck der vergangenen zwei Jahre ist ja nach dem Abstieg aus der Bundesliga nicht viel übrig geblieben. Dafür haben die jungen Wilden das Kommando in Schwarz-Grün übernommen. Das Durchschnittsalter der Truppe von Cheftrainer Thomas Grumser beträgt 20,7 Jahre, entsprechend temporeich und hungrig präsentierte man sich in der Vorbereitung. Die ,,Routiniers" der Truppe sind Alexander Gründler und Lukas Hupfauf, die mit ihren zusammen 39 Bundesligaspielen die meiste Erfahrung mitbringen.

Im letzten Abdruck gab es für die Innsbrucker, die zum Start am Freitag,  27. Juli um 19.10 in Steyr auf Vorwärts treffen, noch Verstärkung.   Mit Sunday Faleye begrüßt der FC Wacker Innsbruck einen neuen talentierten Stürmer im schwarz-grünen Kader. Der 20-Jährige kommt ablösefrei vom SCR Altach und unterschrieb für zwei Jahre mit Option auf ein weiteres Jahr.

Das erste Heimspiel bestreiten die Innsbrucker am Sonntag, 4. August um 10.30 Uhr im Tivolistadion gegen Aufsteiger  FC Dornbirn. 

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