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  Tiroler mit einem Kantersieg

Handball, spusu-Liga, Schwaz

Tiroler mit einem Kantersieg

35:24 gegen WestWien

Osthalle bleibt eine Festung

Bild: gepa

Die Osthalle bleibt weiterhin eine uneinnehmbare Festung – im vorgezogenen Spiel zur 12. Runde gewann Sparkasse Schwaz auch die vierte spusu-Liga-Partie in der vor einem Monat wiedereröffneten Heimstätte. Im TV-Livespiel setzten sich die Tiroler gegen die SG Handball WESTWIEN deutlich mit 35:24 (19:11) durch.

Es war ein – in dieser Höhe – eher unerwarteter Erfolg. Ohne die noch angeschlagenen Sebastian Feichtinger und Sebastian Spendier sowie den Langzeitverletzten Johannes Demmerer gelang der Triumph gegen die ebenfalls nicht mit komplettem Kader angetretenen Wiener. Damit zogen die Adler in der Tabelle am zuvor punktgleichen Rivalen vorbei.

In der ersten Viertelstunde zeichnete sich der letztlich verdiente Sieg der Gastgeber noch nicht ab, die Partie hatte mit Fehlern bzw. Ballverlusten auf beiden Seiten begonnen; und nicht zuletzt deshalb auch mit vielen Toren auf beiden Seiten. Die Kontrahenten begegneten sich mit offenem Visier, nach zehn Minuten führte Handball Tirol mit 5:3, Westwien glich zum 5:5 aus. Dann gingen die Adler mit drei Treffern 9:6 in Front, die Gäste verkürzten auf 9:7, ehe Schwaz eine furiose zweite Viertelstunde der ersten Halbzeit startete. Keeper Jost Perovsek und seine Vorderleute spielten sich in einen Rausch und ließen Westwien bis zum 19:11 keine Chance mehr.

Westwien vermochte sich im zweiten Spielabschnitt zwar erfangen, doch insgesamt agierten die Hausherren nach wie vor souverän. Immer dann, wenn Wien wieder etwas Morgenluft witterte, setzten die Gastgeber den passenden Akzent. Daran änderte auch eine rote Karte gegen Richard Wöss nichts.

Frank Bergemann (Trainer): „Großartig, was die Mannschaft gezeigt hat. Wir mussten aufgrund der Ausfälle erneut umdisponieren, aber alle Spieler haben ihre Aufgaben sehr gut erfüllt. Westwien hatte auch Ausfälle zu beklagen und ist damit schlechter klargekommen. Unser Torhüter Jost Perovsek war herausragend, die Abwehr ganz stark. Letztlich war es ein ganz souveräner Sieg!“

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