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Svindal-Triumph im Super-G

Weltcup, Gröden

Svindal-Triumph im Super-G

Innerhofer 6 Hundertstel zurück

ÖSV-Stars hinter den Erwartungen

Bild: gepa

Das war ein Tag der Norweger.

Beim Triumph von Aksel Lund Svindal im Super-G von Gröden – es war sein insgesamt fünfter Super-G-Sieg auf der Saslong – landeten gleich vier ,,Norsker“ unter den besten Acht. Der 35-jährige Norweger sich bei seinem ersten Saisonsieg und dem schon 36. seiner Weltcup-Karriere 0,05 Sekunden vor dem Italiener Christof Innerhofer durch. Dritter mit 0,27 Sekunden Rückstand wurde Svindals Landsmann Kjetil Jansrud. Bester der höher gehandelten Österreicher wurde Matthias Mayer als Siebenter (+0,66 Sekunden).

Svindal lieferte Innerhofer ein packendes Duell, lag lange Zeit gleichauf und nach der Ciaslat-Wiese sogar leicht zurück, ehe er den Italiener mit einem fulminanten Finish im Zielhang noch entscheidend abhängen konnte. Erleichtert und erschöpft nach dem kräfteraubenden Ritt riss Svindal die Arme in die Höhe. An seiner Bestzeit sollten sich die folgenden Fahrer – darunter die österreichischen Mitfavoriten Max Franz und Vincent Kriechmayr – die Zähne ausbeißen. An Svindals Sieg, seinem insgesamt siebenten in Gröden (fünf Super-G, zwei Abfahrten), war nicht mehr zu rütteln.

Lächelnd stand Svindal im Zielraum. Nach zahlreichen Verletzungen und andauernden Knieproblemen freute ihn dieser Sieg besonders. „Vor der Saison war ich mir nicht Aber dann dachte ich, dass auf der Couch sitzen und zuschauen nichts für mich ist. So lange es so geht wie heute, kann man schon weitermachen“, sagte der Norweger, der im Gessamtweltcup mit nun 297 Punkten die Führung vor Marcel Hirscher (280) übernahm.

Aus österreichischer Sicht am nächsten kam ihm noch Olympiasieger Mayer, der bis zur vorletzten Zwischenzeit auf Podestkurs lag, letztlich als Siebenter aber ebenso leer ausging wie Hannes Reichelt. 16 Jahre nach seinem ersten Weltcup-Podestplatz (Zweiter im Gröden-Super-G) belegte der 38-Jährige 0,92 Sekunden hinter Svindal den neunten Rang. Beaver-Creek-Sieger Franz, der als Trainingsschnellster auch in Gröden in die Favoritenrolle geschlüpft war, schwang als enttäuschter Zwölfter (1,12) ab, unmittelbar dahinter reihten sich Christoph Krenn und Kriechmayr als Ex-aequo-13. (1,14) ein.

Ergebnisse
1.Aksel Lund Svindal (N) 1:28,65
2.Christof Innerhofer (I)+ 0,05
3.Kjetil Jansrud (N)+ 0,27
4.Johan Clarey (F)+ 0,65
5.Aleks Aamodt Kilde (N)+ 0,66
6.Josef Ferstl (D)+ 0,82
7.Matthias Mayer (Ö)+ 0,83
8.Adrian  Sejersted (N)+ 0,87
9.Hannes Reichelt (Ö)+ 0,92
10.Andreas Sander (D)+ 1,03
11.Mauro Caviezel (CH)+ 1,05
12.Max Franz (Ö)+ 1,12
13.Vincent Kriechmahr (Ö)+ 1,14
13.Christoph Kern (Ö)+ 1,14
Weltcup-Gesamt
1.Aksel Lund Svindal (N) 297 
2.Marcel Hirscher (Ö)280 
3.Max Franz (Ö)260 
4.Mauro Caviezel (CH) 251
5.Vincent Kriechmayr (Ö) 231
6.Kjetil Jansrud (N) 223
7.Henrik Kristoffersen (N) 210
8.Beat Feuz (CH) 193
9.Christof Innerhofer (I) 176
10.Matthias Mayer (Ö)156 

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