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Immer diese Norweger

Super G Herren

Immer diese Norweger

Jansrud stoppte ÖSV-Elite

Kriechmayr fehlte 14 Hundertstel

Bild: GEPA

Natürlich wieder ein Norweger! Kjetil Jansrud hat den dritten rot-weiß-roten Sieg im dritten Saisonrennen verhindert. Der 33-jährige setzte sich  im Super-G von Lake Louise mit 0,14 Sekunden Vorsprung vor dem Abfahrtsvierten Vincent Kriechmayr durch. Auf Platz drei landete der Schweizer Mauro Caviezel (+ 0,21 Sekunden). In dem sehr spannenden Rennen präsentierten sich neben Kriechmayr auch die restlichen ÖSV- Speedpiloten sehr stark. Hannes Reichelt fuhr als Vierter nur knapp am Podest vorbei. Mit Olympiasieger Matthias Mayer (6.)  Christian Walder (11.) sowie Abfahrtsieger Max Franz (13.) schafften noch drei weitere ÖSV-Fahrer den Sprung in die Top 15. Romed Baumann verpatzte indes seine Fahrt.

Lake Louise bleibt damit weiter fest in norwegischer Hand. Schon seit 2011 geht das Rennen stets an einen Fahrer aus dem hohen Norden. Viermal triumphierte Aksel Lund Svindal, der leicht gehandicapt auf dem fünften Platz landete. 2014, 2017 und nun auch 2018 setzte sich Jansrud durch. Der Super-G ist ohnehin die Spezialdisziplin der Norweger. Sie holten in den vergangenen sieben Jahren stets die Kristallkugel in der zweitschnellsten Alpin-Disziplin.

Der knapp besiegte Kriechmayr sprach später von einer „soliden Leistung, nicht mehr und nicht weniger. Es war auf keinen Fall eine sensationelle Fahrt. Vielleicht bin ich bei der Fallaway-Ausfahrt ein bisschen zu weit geworden und oben bei den Toren über die Wellen drüber gefahren. Das darf mir nicht passieren“, ärgerte sich der 27-Jährige, der der sich im letzten Winter nach zwei Saisonsiegen in der Disziplinen-Wertung nur Jansrud geschlagen geben musste.

Reichelt hatte seine  Podestchance bereits im oberen Teil verspielt. „Gleich nach dem Start hat es mir den Ski verschlagen, da habe ich den Kontakt zum Schnee und die Ideallinie verloren“, ärgerte sich der 39-jährige Routinier.

1. Kjetil Jansrud (N) 1:33.52 Minuten;
2. Vincent Kriechmayr (Ö) +0.14 Sekunden;
3. Mauro Caviezel (CH) +0.21;
4. Hannes Reichelt (Ö) +0.44;
5. Aksel Lund Svindal (N) +0.57;
6. Matthias Mayer (Ö) +0.65;
7. Adrien Théaux (F) +0.88;
8. Adrian Smiseth Sejersted (N) +0.89;
9. Thomas Dreßen (D) +0.94;
10. Beat Feuz (CH) +0.97;
11. Christian Walder +0.99.

Weitere Österreicher:
14. Max Franz +1,02 Minuten; 36. Romed Baumann.

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