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Starkes Junioren-Team

Starkes Junioren-Team

5 Tiroler um Medaillen

Felix Gall als Kapitän

Bild: GEPA

Jetzt steht auch das ÖRV-Aufgebot der Junioren für die Rad-Weltmeisterschaften in Innsbruck/Tirol fest. Ein Team, mit ganz starkem Tirol-Bezug. Felix Gall (Bild, Mitte), der Junioren-Weltmeister von Richmond 2015, führt das Quartett für das Straßenrennen an.

Der 20-jährige Osttiroler (Team Sunweb) erbrachte heuer herausragende Leistungen im Nations-Cup, so holte er auf der Königsetappe der Tour de l’Avenir einen fünften Platz. In der schweren 2.2-Rundfahrt ,,Le Tour de Savoie Mont Blanc“ wurde er Gesamtvierter. „Die großen Radnationen stellen in ihren Teams einige Profis auf. Von daher ist das Straßenrennen vom Niveau her nochmals höher als z.B. die ,,Tour de l’Avenir“ und ein Platz unter den Top-Ten ein absolutes Spitzenergebnis“, sagte Gall. Ihm zur Seite stehen die Profis vom Tirol Cycling Team Benjamin Brkic (rechts im Bild) , Marcel Neuhauser und Mario Gamper. „Gerade Benjamin Brkic gilt als Wundertüte mit enorm großen Potential. Er stellt sich voll in die Dienste Galls. Ebenso wie der solid fahrende Marcel Neuhauser und Mario Gamper“, beschreibt Bundestrainer Franz Hartl sein Team für die Konkurrenz am 28. September. Nach dem Start in Kufstein führt das 179,9 Kilometer lange Rennen nach Innsbruck, wo die U23-Fahrer vier Schleifen auf der Olympia-Runde absolvieren müssen. Nach insgesamt schweren 2.910 Höhenmetern steht der U23-Weltmeister fest.
 
 
Bereits am Montag, den 24. September, unmittelbar nach dem Zeitfahren der Juniorinnen, starten die U23-Fahrer in ihren WM-Auftakt. Der ÖRV schickt die beiden Tiroler Patrick Gamper (Polartec-Kometa, Farm-Team von Trek-Segafredo) und Markus Wildauer (Tirol Cycling Team) ins 27,8 Kilometer lange Einzelzeitfahren von Wattens nach Innsbruck. Die größten Chancen auf ein Top-Ergebnis traut Bundestrainer Franz Hartl Markus Wildauer zu, dem Bronzemedaillengewinner der EM in Brünn. „Die Strecke bei der EM führte auch über einen bergigen Kurs. Markus kann sich gezielt auf das Zeitfahren vorbereiten, da er im Straßenrennen nicht im Einsatz sein wird. Patrick Gamper, der EM-Neunte, wäre einer unserer besten Zeitfahrer. Aber der Knackpunkt wird sein, wie er den langen Anstieg von Hall nach Absam schafft“, sagt Hartl.


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