Sie befinden sich hier:
  Sport in Kürze

Sport in Kürze

Bild: gepa

Wildauers Versuch bleibt unbelohnt

Drei Tage lang hatten sich die Fahrer des Tirol KTM Cycling Teams (Foto) hervorragend geschlagen bei der weltweit bedeutendsten Radrundfahrt für U-23-Teams, dem Giro d’Italia U23. Doch die 4. Etappe von Buonconvento über 140,2 Kilometer nach Monte Amiata hatte es in sich. Dieser erste Abschnitt mit Bergankunft selektionierte gnadenlos, die Tiroler bezahlten bitteres Lehrgeld. Georg Zimmermann hatte einen schlechten Tag und konnte nicht mit den besten Fahrern des Feldes mithalten, verlor über 30 Minuten. Markus Wildauer dagegen hatte eine Chance gesehen und startete noch vor dem Schlussanstieg seine Attacke. Die Spitze allerdings reagierte, fünf Kilometer vor dem Ziel wurde er vom Feld eingeholt, landete schließlich mit 2:32 Minuten Rückstand auf Platz 23, in der Gesamtwertung liegt er nun auf Rang 7. Nicolas Dalla Valle konnte wenigstens das rote Trikot (Führender der Sprintwertung) verteidigen. Der Ruhetag jedenfalls kam gerade recht um neue Kräfte zu mobilisieren, nicht zuletzt auch um in der Teamwertung – da fielen die Pupp-Schützlinge aus den Top 3 – verlorenes Terrain wieder aufzuholen.

Tour of the Alps im Museum

Von 20. Juni bis Ende August werden im Rahmen einer Ausstellung im Plessi-Museum am Brenner die schönsten Bilder der jüngsten Ausgabe des Etappenrennens in den drei Euregio-Regionen gezeigt. Motto? ,,Entdecke die Euregio mit dem Fahrrad. Einzigartig sind dabei nicht nur die einzelnen Etappen oder die Leistungen aller Teilnehmer, sondern auch die Bilder und Panoramen, welche die Rundfahrt Jahr für Jahr aufs Neue liefert. In den Genuss dieser spektakulären Landschaften kommen sowohl die Athleten auf der Strecke, als auch die unzähligen Radsportbegeisterten hinter den Bildschirmen, die die TotA rund um den Globus verfolgen. Das ist auch der Grund, warum das grenzüberschreitende Etappenrennen, das heuer von 22. bis 26. April über die Bühne ging, ein hervorragendes Mittel ist, um die drei Gebiete Tirol, Südtirol und das Trentino in ein internationales Rampenlicht zu stellen.  Die Räumlichkeit ist dabei nicht zufällig gewählt: Das Plessi Museum befindet sich nämlich an der ehemaligen Zollstelle zwischen Italien und Österreich und stellt damit einen Ort dar, der zum Symbol für die grenzüberschreitenden Zusammenarbeit geworden ist. 

WBC-Tirol Mädels wieder Meister

Mit einem überlegenen 22:6-Erfolg über die ,,Pelicans“ aus Bregenz sicherten sich die Mädels des WBC Tirol souverän die Meisterschaft in der Österreichischen Wasserball-Bundesliga. Am Vortag hatte es ein spektakuläres 16:8 gegen Wörthersee gegeben, es war der Grundstein für die Meisterschaft. Die Mission Titelverteidigung ist damit erfolgreich abgeschlossen, der Jubel der Mädels  mit Vereinsboss Richi Kössler kannte verständlicherweise keine Grenzen.

Copyright: gepa

© 2017 Tirol Werbung