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Sport in Kürze

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Franziska Peer erobert Bronze

Bild: Gepa Pictures

Jubel bei den Tiroler Schützen – erstmals seit der EM 2013 holte Österreichs Team wieder eine Medaille, die Tirolerin Franziska Peer (Bild) gewann bei der EM für Luftdruckwaffen in Osijek Bronze.  Die 31-Jährige hatte sich lediglich der Rumänin Laura-Georgeta Coman und der Schweizerin Nina Christen geschlagen geben müssen. und sorgte für Österreichs erstes EM-Luftdruck-Edelmetall seit 2013. Dabei war Peer kurz vor Schluss sogar auf Goldkurs gelegen, hatte dann aber in der Entscheidung wertvolle Punkte vergeben.

Dennoch überwog am Ende die Freude. „An Gold habe ich nie wirklich gedacht. Das ist meine erste internationale Medaille mit dem Luftgewehr, die Freude ist riesengroß“, meinte die Athletin der Schützengilde Angerberg, die nach der Zillertalerin Lisa Ungerank (EM-Gold im Jahr 2013) die erste EM-Medaille für Österreich holte.

Tirol Cycling-Team zeigt auf

Das war ein ausgezeichneter Saisonstart. Das Tirol KTM Cycling Team war mit 11 Fahrern beim Radsaison-Eröffnungsrennen in Leonding am Start vertreten und hatte sich bei besten äußeren Bedingungen in starker Form präsentiert. Florian Gamper fuhr lange Zeit in der dominierenden Spitzengruppe des Tages mit,  aber die Ausreißer waren dann doch wieder gestellt worden. Im Finish kam Daniel Auer (Maloja Pushbikers) als Solist ins Ziel, doch schon als Zweiter passierte mit Nicolas Dalla Valle aus der Verfolgergruppe ein Mitglied des Caycling Teams die Ziellinie. ,,Schade, ich habe den Sieg knapp verpasst,  weil wir Daniel Auer nicht mehr eingeholt haben,  aber ich bin sehr zufrieden mit diesem Ergebnis, das sollte Selbstvertrauen für die nächsten Rennen vermitteln“, so Dalla Valle in einem ersten Statement.

Schwazer verloren gegen Titelverteidiger

Nichts ist es geworden mit einer Revanche und auch der Angriff auf den ersten Platz in der Qualifikations-Runde für die Play-off wurde abgewehrt. Die Handballer von Sparkasse Schwaz mussten sich gegen die Fivers aus Margareten, noch regierender Meister und  Tabellenführer der spusu-Liga-Qualifikationsrunde mit 22:29 geschlagen geben.

Dabei waren Alex Wanitschek und Co. vor eigenem Anhang gut gestartet und gerieten erst nach einem Vytautas-Ziura-Treffer nach 26 Minuten mit 10:11 in Rückstand. Zur Pause ging es mit 11:13 aus Schwazer Sicht in die Kabine.

Auch in der zweiten Halbzeit hielt die Bergemann-Truppe das Spiel lange offen, doch in den letzten zehn Minuten zogen die Gäste aus Wien davon. „Wir waren aus meiner Sicht ein bisschen zu unkonzentriert“, meint­e Trainer Frank Berge­mann. „Das können wir uns gegen einen Gegner auf diesem Niveau nicht leisten.“

HYPO-Volleyball als Zweiter ins Play-off

Es war ein Arbeitssieg, ja, aber der Zweck heiligt bekanntlich die Mittel und selbst mit angezogener Handbremse  feierten die Hypo Tirol Alpenvolleys in der deutschen Volleyball-Liga gegen Schlusslicht VCO Berlin den notwendigen 3:1-Sieg und kann damit die Play-offs um den Deutschen Titel zumindest bis zum Halbfinale mit Heimvorteil bestreiten In Berlin hatten die Alpenvolleys nach einem spannenden ersten Durchgang den zweiten Satz abgeben müssen – danach allerdings machten die Favoriten rund um Top-Scorer Kirill Klets Ernst und entschieden diese wichtige Partie letztlich noch klar für sich.

Kläbo holte Langlauf-Weltcup

Johannes Hösflot Kläbo holte sich zum Saisonabschluss des Langlauf-Weltcups in Quebec (CAN) in einem spannenden Finish den Tagessieg  und verteidigte damit den Gesamtweltcup-Titel aus dem Vorjahr erfolgreich. Der 22-jährige Norweger gewann das Verfolgungsrennen über 13,3 km in 29:05,4 Minuten knapp vor dem Kanadier Alex Harvey (+2,8 Sek.) und seinem schärfsten Rivalen, dem Russen Alexander Bolschunow (2,9).

Bolschunow war mit 42 Punkten Rückstand auf Kläbo noch mit Chancen ins Rennen gegangen. Und das letztlich auch auf dem Podest gelandete Trio lieferte sich ab etwa Kilometer acht einen Dreikampf, als Kläbo seinen 52 Sekunden-Vorsprung verspielt hatte. Am Ende jubelte aber der dreifache Olympiasieger und dreifache Weltmeister von Seefeld, der sich für einen kleinen Anstieg vor dem Finish die Kräfte gut eingeteilt hatte. Österreicher waren in Quebec nicht am Start.

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