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  Sport in Kürze

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Bild: gepa

Herzog zur Halbzeit Nummer eins

Das ist eine großartige Ausgangsposition - Vanessa Herzog liegt bei der Eisschnellauf-EM in Klobenstein am Ritten nach zwei Bewerben des Sprint-Vierkampfs auf Platz eins. Die Tirolerin war hatte zunächst mit der Outdoor-Weltrekordzeit von 37,61 Sekunden eine tolle Zeit über 500 m erzielt und sozusagen vorgelegt, im anschließenden 1.000-m-Lauf kam sie auf den fünften Platz. Insgesamt liegt Herzog mit 75,88 Punkten vor der Russin Daria Katschanowa (76,045) in Front. „Vor allem der Lauf über 500 m war ein super Auftakt. Da habe ich eine Wahnsinnszeit auf das Eis geknallt, genau wie ich es mir vorgenommen hatte“, sagte die 23-Jährige. Mit den 1.000 m war sie dafür „überhaupt nicht zufrieden“. Die Entscheidung folgt am Sonntag mit je einem weiteren Lauf über 500 m und 1.000 m. Der EM-Titel wäre für Herzog eine Mehrkampf-Premiere.

Vittozzi souverän, Hauser fiel zurück

Lisa Vittozzi hat die 10-km-Verfolgung der Damen beim Biathlon-Weltcup in Oberhof für sich entschieden. Die Italienerin, die schon den Sprint klar gewonnen hatte, setzte sich vor Anastasiya Kuzmina (SVK/+ 14,5) und Anais Chevalier (FRA/27,9) durch. Für die an elfter Position ins Jagdrennen gegangene Tirolerin Lisa Hauser war es ein ,,Tag zum Vergessen“. Hauser musste fünfmal in die Strafrunde und kam letztlich nur auf Rang 25, Christina Rieder belegte Platz 50.

Kombinierer ohne Podestplatz

Mit einem fünften Platz waren Lukas Greiderer und Lukas Klapfer im Weltcup-Teamsprint der Nordischen Kombination in Val di Fiemme das bestplatzierte ÖSV-Team. Das Duo, nach dem Springen noch auf Rang vier gelegen, musste in der Loipe die Italiener noch ziehen lassen. Den Sieg holte sich dank tollen Sprints von Jörgen Graabak nach 34:30,9 Minuten das Team Norwegen I (mit Jan Schmid) 0,5 Sekunden vor den deutschen Teams mit Vinzenz Geiger/Johannes Rydzek und Fabian Rießle/Eric Frenzel.  Die Österreicher hatten im Kampf um die Podestplätze nichts mitzureden. Österreich II mit Paul Gerstgraser/Wilhelm Denifl verbesserte sich vom 13. Zwischenrang noch an die siebente Stelle. Nicht im Einsatz waren die aktuellen ÖSV-Topleute Mario Seidl und Franz-Josef Rehrl, die erst am Sonntag im Einzel-Bewerb wieder starten.

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