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  Speed-Doppel an Ilca Stuhec

Weltcup, Gröden, Super-G

Speed-Doppel an Ilca Stuhec

5 Hundertstel fehlten Schmidhofer

Sieben ÖSV-Damen in den Top 20

Bild: gepa

Es war der Tag der Slowenen im Alpinen Skizirkus. Zwei Stunden  bevor Zan Kranjec in Saalbach den RTL der Herren für sich entscheiden konntee, feierte Ilca Stuhec mit dem Triumph im Super-G ihr Speed-Double von Gröden. Fünf Hundertstel dahinter hatte Nicole Schmidhofer nur hauchdünn ihren ersten Weltcup-Sieg im Super-G verpasst, die Österreicherin landete zeitgleich mit Tina Weirather aus Liechtenstein auf Platz zwei. Denkbar knapp am Stockerl vorbeigeschrammt ist die Schweizerin Jasmine Flury, der nur 0,01 Sekunden auf Schmidhofer und Weirather bzw. 0,06 Sekunden auf die Siegerzeit von Stuhec fehlten. Stephanie Venier platzierte sich mit 0,45 Sekunden Rückstand auf die Siegerzeit der Slowenin unmittelbar vor der Abfahrtsdritten Ramona Siebenhofer (+ 0,69) auf dem neunten Rang. Dahinter überraschte Christina Ager, die mit der hohen Startnummer 34 ins Rennen ging, als Zehnte (+ 0,74). Aufzeigen konnten auch die restlichen ÖSV-Läuferinnen. Mit Tamara Tippler (+ 0,77), Nina Ortlieb (+ 0,78) und Anna Veith (+ 0,90) als Zwölfte, 13. bzw. 17. landeten insgesamt gleich sieben ÖSV-Damen in den Top 20. Ricarda Haaser (+ 1,53) und Mirjam Puchner (+ 1,84) konnten um die Spitzenplätze unterdessen nicht mitmischen.

Schmidhofer, die im WM-Winter in den ersten beiden Abfahrten ganz oben auf dem Podest stand und sich am Dienstag in der Abfahrt nach einem Fehler im unteren Teil mit Platz zehn hatte zufriedengeben müssen, war dennoch mehr als glücklich damit. „Da ist heute schon eine große Erleichterung dabei, weil es im Super-G endlich so funktioniert hat, wie ich es mir vorstelle“, betonte die 29-Jährige.  „Ich bin die meisten Podestplätze mit Tina am Stockerl gestanden. Jetzt stehen wir gemeinsam am zweiten Platz, das passt super“, so Schmidhofer. „Es war eine sehr gute Fahrt. Ich war viel aktiver als in den letzten Rennen. Das Tempo ist nicht ganz so schnell, was mir eigentlich lieber ist“,  sagte die 29-Jährige.

Stuhec, die innerhalb von 24 Stunden zum zweiten Mal zuschlug und sich ihren insgesamt neunten Weltcup-Sieg holte, glänzte in Abwesenheit der zweifachen Super-G-Saisonsiegerin Mikaela Shiffrin, die Gröden ausließ und eine Pause einlegte, mit einer fast perfekten Fahrt. Erst nach einem Fahrfehler im unteren Abschnitt, der ihr sehr viel Geschwindigkeit kostete, wurde es im Finish noch einmal spannend. Am Ende rettete die 28-Jährige aber noch einen knappen Vorsprung ins Ziel.

Weltcup, Super-G, Damen, Gröden

1Ilka Stuhec  (SLO)1:31,87
2Nicole Schmidhofer (Ö)+ 0,05
2Tina Weirather (LIE)+ 0,05
4Jasmine Flury (CH)+ 0,06
5Ragnhild Mowinckel (N+ 0,24
6Francesca Marsaglia (I)+ 0,29
7Viktoria Rebensburg (D)+ 0,43
8Stephanie Venier (Ö)+ 0,45
9Ramona Siebenhofer (Ö)+ 0,69
10Christina Ager (Ö)+ 0,74
12Tamara Tippler (Ö)+ 0,77
13Nina Ortlieb (Ö)+ 0,78
17Anna Veith (Ö)+ 0,90

Weltcup, Gesamtwertung, Damen

1Mikaela Shiffrin (USA)689 
2Nicole Schmidhofer (Ö)359
3Ragnhild Mowinckel (N)322
4Michelle Gisin (CH)316
5Ilka Stuhec (SLO)302
6Petra Vlhová (SKL)276
7Federica Brignone (I)245
7Wendy Holdener (CH)245
9Tina Weirather (LIE)229
10Viktoria Rebensburg (D)206
11Stephanie Venier (Ö)202
12Ramona Siebenhofer (Ö)199

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