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Schairer hält Fahne hoch

Snowboardcross

Schairer hält Fahne hoch

Feldberg

Platz sieben macht Mut

Zwei Top-Ten-Plätze sind die heimischen Snowboardcrosser am Sonntag beim zweiten Weltcuprennen an diesem Wochenende in Feldberg im Hochschwarzwald (GER) herausgefahren.

Routinier Markus Schairer landete als Dritter des kleinen Finales auf dem siebenten Gesamtrang und holte damit sein zweitbestes Saisonresultat nach Platz drei im Dezember im Montafon. Schairers Vorarlberger Landsmann Alessandro Hämmerle reihte sich nach dem Aus im Viertelfinale wie schon am Samstag im ersten Bewerb an der zehnten Stelle ein.

Der Wahl-Vorarlberger Julian Lüftner, der gestern die erste Konkurrenz in Feldberg gewonnen hatte, kam diesmal nicht über die Auftaktrunde hinaus und wurde 18. Der Kärntner Hanno Douschan (34.) und der Wiener Lukas Pachner (35.) verpassten den Einzug in das 32er-Finale. Der französische Olympiasieger Pierre Vaultier feierte vor dem Italiener Michele Godino sowie den beiden Deutschen Paul Berg und Martin Nörl seinen zweiten Saisonsieg und hat damit im SBX-Weltcup mit 6.120 Punkten drei Rennen vor Schluss bereits einen großen Vorsprung auf seine ersten Verfolger Alex Pullin (AUS/4.376) und Hämmerle (3.840).

"Seit dem Rennen in Cervinia im Dezember hat es von den Ergebnissen her bei mir nicht mehr geklappt, daher bin ich froh, dass ich wieder einmal ein kleines Finale erreicht habe. Dass der Speed passt, habe ich heute auch mit der zweitschnellsten Zeit in der Qualifikation bewiesen. Das stimmt mich auch für die Olympischen Spiele zuversichtlich, denn in Pyeongchang ist der Kurs sicher länger als die Strecken, auf denen wir die letzten Rennen gefahren sind. Und das kommt mir sicher entgegen", meinte Markus Schairer.

"Für mich sollte es an diesem Wochenende einfach nicht sein. So wie gestern habe ich auch heute wieder im Viertelfinale durch die Linienwahl eines Konkurrenten viel Geschwindigkeit verloren. Und weil der Kurs hier so kurz ist, hast du keine Chance mehr, wieder etwas gutzumachen, wenn du einmal im Hintertreffen bist. Jetzt gilt es, dieses Wochenende abzuhaken und die volle Konzentration auf die Olympischen Spiele zu richten", ist Alessandro Hämmerle bereits voll auf den Saisonhöhepunkt in Südkorea fokussiert.

Bei den Damen wiederholte Michela Moioli ihren Erfolg vom Vortag. Die Italienerin siegte vor dem französischen Trio Charlotte Bankes, Chloe Trespeuch und Nelly Moenne Loccoz. Die Niederösterreicherin Katharina Neussner blieb als 24. an der Qualifikationshürde hängen.

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