Sie befinden sich hier:
      Skandinavier dominierten

Slopestyle- Weltcup

Skandinavier dominierten

Stubaier Gletscher als Fixpunkt?

Vielleicht waren es die ständig wechselnden Witterungsverhältnisse, die den Skandinaviern in die Karten spielten – auf alle Fälle bestimmten mit dem Norweger Oystein Braaten und der Schwedin Jennie-Lee Burmansson zwei Stars aus dem hohen Norden die Ski-Slopestyle-Premiere am Stubaier Gletscher. Der Oberösterreicher Sam Baumgartner wurde 15. Als „Sam the Man“ war Österreichs einzigen Beitrag an diesem Finaltag des Ski-Slopestyle-Weltcups angekündigt worden. Der Überraschungsmann aus der Qualifikation  (Platz fünf) hatte sich im „Stubai Zoo“ auf 3100 Metern auch einiges vorgenommen, geklappt hat dies aber nicht wirklich. „Durch den ständig wechselnden Wind und den Neuschnee war es nicht leicht“, begann der 20-Jährige seine Analyse, die aber keine Ausrede sein sollte. „Es war ja für alle gleich.“ So entspannt wie Baumgartner war auch die Veranstaltung an sich. Schade nur, dass Kälte und Wind den Veranstaltern beim ersten Ski-Slopestyle-Weltcup zumindest in Sachen Zuschauer einen Strich durch die Rechnung machte. Ein kleiner Dämpfer war auch das Fehlen der Lokalmatadore am Finaltag. Sowohl Viktor Moosman als auch Laura Wallner hatten das Finale jeweils knapp verpasst. Die Slopestyle-Premiere soll übrigens kein einmaliges Highlight bleiben, am Gletscher könnten in Zukunft regelmäßig Weltcup-Punkte vergeben werden.

© 2017 Tirol Werbung