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  Tag der Kanadier in St. Moritz

Alpine Ski WM

Tag der Kanadier in St. Moritz

Super-G

  Gold an Guay, Kriechmayr 5.

  Nichts ist es also geworden mit einer Fortsetzung der Goldspiele von St. Moritz – 24 Stunden nach dem sensationellen Triumph von Nicole Schmidhofer im
Super-G der Damen, waren Österreichs Ski-Herren, angeführt von Titelverteidiger Hannes Reichelt, im Kampf um WM-Titel und die Medaillen chancenlos.

Der neue Weltmeister heißt Erik Guay und kommt aus Kanada. ,,Nur“ Silber blieb dem großen Favoriten Kjetil Jansrud aus Norwegen und mit Bronze macht Manuel Osborne-Paradis die kanadischen Festspiele perfekt. Als bester Österreicher belegte der mit Nummer eins ins Rennen gegangene Vincent Kriechmayr Platz fünf. 

Es war ein sensationelles Rennen, in dem Kriechmayr lange Zeit auf einem Medaillenplatz rangierte, vor allem nachdem Fill, Feuz, Paris an die Zeit des Österreichers nicht herangekommen waren. Doch dann überstürzten sich die Ereignisse – erst setzte sich Jansrud vor seinem Landsmann Aamodt Kilde auf Platz eins, bis Guay ins Rennen ging. Der Abfahrtsweltmeister von 2011 (Garmisch-Partenkirchen), der im August 36 Jahr als wird, demonstrierte mit einer tollen Fahrt seine nach wie vor große Klasse, auch wenn sein letzter Sieg nunmehr fast drei Jahre (März 2014) zurückliegt. 45 Hundertstel Vorsprung auf Jansrud sind eine deutliche Ansage.  Auch für die Abfahrt. Für Guay, der Hannes Reichel als ältesten Super-G-Weltmeister ablöste, war es der dritte Sieg in einem Super-G. Im März 2010 hatte er die Rennen in Kvitfjell und Garmisch-Partenkirchen gewonnen und auch die kleine Kristallkugel im Super-G.

Während die Kanadier feierten, haderte Kriechmayr mit sich selbst. „Mit Nummer eins ist es immer schwierig. Aber ich habe gewusst, dass es eine gute Fahrt war. Vielleicht die beste in diesem Jahr“, sagte der Oberösterreicher.  Den Mittelteil hatte er gut erwischte, dafür aber schon im oberen Teil bei einem nicht optimalen Schwung die Ideallinie und Tempo verloren. Ein Fehler, der ihn laut eigener Aussage einen möglichen Platz auf dem Siegerfoto der ersten drei kostete: „Wenn man vorne dabei sein will, darf das nicht passieren.“

Für die restlichen Österreicher lief es nicht nach Wunsch. Titelverteidiger Hannes Reichelt erwischte beim Versuch, seinen Coup von 2015 zu wiederholen, die Schlüsselstellen nicht optimal und landete auf Rang zehn. Auch Max Franz (13.), der beim vorletzten Sprung nur mit Mühe einen Sturz vermeiden konnte, und Marcel Hirscher (20.) hatten mit der Entscheidung nichts zu tun. Matthias Mayer schaffte es nicht einmal bis ins Ziel. Der Olympiasieger in der Abfahrt fuhr bereits im oberen Teil an einem Tor vorbei.

Medaillenspiegel    
RangNation Gold Silber Bronze Gesamt
1Kanada1-12
2Österreich1--1
3Norwegen-1-1
4Liechtenstein-1-1
5Schweiz--11

Das WM-Programm

Freitag, 10. Februar

10:00/13:00 Uhr: 

Samstag, 11. Februar

12:00 Uhr:


Kombination Damen



Abfahrt Herren

Sonntag, 12. Februar

12:00 Uhr:

Montag, 13. Februar

10:00/13:00 Uhr:

Dienstag, 14. Februar

12:00 Uhr:


Abfahrt Damen


Kombination Herren



Teambewerb

Donnerstag, 16. Februar

9:45/13:00 Uhr:

Freitag, 17. Februar

9:45/13:00 Uhr:

Samstag, 18. Februar: 

9:45/13:00 Uhr:

Sonntag, 19. Februar:

9:45/13:00 Uhr:



RTL Damen


RTL Herren



Slalom Damen



Slalom Herren

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