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  Schmidhofer sorgt für Sensation

Alpine Ski WM

Schmidhofer sorgt für Sensation

Super-G

Perfekter Auftakt für das ÖSV-Team

Sensationeller Auftakt der 44. alpinen Weltmeisterschaften in St. Moritz. Und vor allem aus österreichischer Sicht haben diese Titelkämpfe perfekt begonnen.  Nicole Schmidhofer krönte sich gleich mit ihrem ersten großen Sieg zur Weltmeisterin im Super-G. 

Die Steirerin, im Weltcup noch sieglos, gewann vor Tina Weirather aus Liechtenstein und der dreifachen Saisonsiegerin Lara Gut aus der Schweiz. Die 27jährige hatte ihre ,,Goldzeit“ bereits mit der Nummer acht erzielt, dass die 1:21,34 Minuten für den WM-Titel reichen würden, hätte zu diesem Zeitpunkt niemand vermutet. Aber gleich reihenweise scheiterte die Konkurrenz an dieser Marke. Weirather, die mit einer gebrochenen Hand gestartet war und ihre erste Medaille bei einem Großereignis gewann, hatte am Ende 0,33 Sek. Rückstand auf die Siegerin. Top-Favoritin Lara Gut wiederum, die in dieser Saison die ersten drei Weltcup-Super-G für sich entschieden hatte, musste sich vor ihrem Heimpublikum mit 0,36 Sek. Rückstand mit der Bronzemedaille begnügen. Titelverteidigerin Anna Veith schied ebenso aus wie Lindsey Vonn aus. Damit war der Weg frei zum Sensationsgold für Nicole.

Schmidhofer, die 14 Jahre nach Michaela Dorfmeister ebenfalls in St. Moritz Gold holte, hatte auf der Fahrt zur Goldmedaille vor allem den Mittelteil fast perfekt und nahm in diesem Abschnitt der Konkurrenz die entscheidende Zeit ab. Dabei hatte sie – wie sie später zugab - während der Fahrt kein gutes Gefühl. „Zwischendurch habe ich mir gedacht, ich bin vielleicht doch nicht so schnell. Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll. Es scheint, als hätte ich mir den Sieg gut aufgespart. Ich habe alles perfekt gemacht.“

Schmidhofer ist nunmehr nach Ulrike Maier (1989 und 1991), Alexandra Meissnitzer (1999), Dorfmeister (2003), Elisabeth Görgl (2011) und Veith (2015) die siebte österreichische Weltmeisterin im Super-G-Gold. Anna Veith, vor zwei Jahren unter ihrem Namen Fenninger noch strahlende Siegerin, konnte diesmal ihren Titel nicht verteidigen. Die Salzburgerin war zwar im oberen Bereich gut unterwegs, doch ein Fehler im Mittelteil bedeutete das Ende aller Träume.

Stark dagegen die junge Stephanie Venier, die bei ihrem WM-Debüt als zweitbeste Österreicherin auf dem siebenten Platz landete. Dabei wäre für die Tirolerin viel mehr möglich gewesen, ein schwerer Fehler, bei dem sie fast zu Sturz kam, kostete vielleicht sogar das Podest. „Ich habe vielleicht zu viel riskiert, aber bei einer WM steckt man nicht zurück. Durch die Fehler nehme ich den siebenten Platz gerne mit, auch wenn bei einer WM nur die Top Drei zählen“, sagte Venier. Christine Scheyer belegte den 15. Platz. Tamara Tippler landete auf Rang 20.

Medaillenspiegel    
RangNation Gold Silber Bronze Gesamt
1Österreich1--1
2Liechtenstein-1-1
3Schweiz--11

Das WM-Programm

 
Mittwoch, 8. Februar


12:00 Uhr: 



Super-G Herren

Freitag, 10. Februar

10:00/13:00 Uhr: 

Samstag, 11. Februar

12:00 Uhr:


Kombination Damen



Abfahrt Herren

Sonntag, 12. Februar

12:00 Uhr:

Montag, 13. Februar

10:00/13:00 Uhr:

Dienstag, 14. Februar

12:00 Uhr:


Abfahrt Damen


Kombination Herren



Teambewerb

Donnerstag, 16. Februar

9:45/13:00 Uhr:

Freitag, 17. Februar

9:45/13:00 Uhr:

Samstag, 18. Februar: 

9:45/13:00 Uhr:

Sonntag, 19. Februar:

9:45/13:00 Uhr:



RTL Damen


RTL Herren



Slalom Damen



Slalom Herren

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