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Alpine Ski-WM

Mirjam Puchner schwer verletzt

Saisonaus nach Beinbruch

Wie schmal im Sport der Grat zwischen Triumph und Tragik ist, wurde nur 24 Stunden nach den Feiern um Super-G-Weltmeisterin Nicole Schmidhofer zur traurigen Realität.

Im Training für die Abfahrt war Mirjam Puchner schwer gestürzt und hatte sich dabei eine Unterschenkelfraktur sowie eine Gehirnerschütterung zugezogen. Für sie ist die WM vorbei.

Doppelt bitter – genau hier, in St. Moritz, hatte die 24-jährige Salzburgerin im Vorjahr noch eine Sternstunde ihrer Karriere erlebt, als sie beim Weltcup-Finale mit dem Triumph in der Abfahrt ihren ersten Weltcupsieg überhaupt feiern hatte dürfen. Heuer endete der Traum von einer Medaille im Helikopter, mit dem die junge Österreicherin in die Klinik geflogen worden war.

Die Salzburgerin ist der nächste Saisonausfall im Damen-Kader des Österreichischen Skiverbandes, nachdem bereits Eva-Maria Brem, Carmen Thalmann und Cornelia Hütter die Saison vorzeitig verletzungsbedingt beenden hatten müssen.

Völlig in den Hintergrund trat angesichts dieses Unglücks die Bestzeit der Slowenin Ilka Stuhec. Die Gewinnerin von drei der sechs Weltcup-Abfahrten in diesem Winter verwies die Schweizerinnen Fabienne Suter (+0,43), Lara Gut (0,81) und Jasmine Flury (1,06) auf die weiteren Ränge. Als beste Österreicherin war Stephanie Venier Fünfte mit einem Rückstand von 1,43 Sekunden.

Bereits am Dienstag hatte es im Herren-Training einen schweren Sturz gegeben. Der Kasache Martin Khuber war kurz vor dem Ziel von der selektiven Strecke brutal abgeworfen worden und musste ebenfalls mit dem Hubschrauber abtransportiert werden. Der 25-Jährige erlitt bei seinem Sturz einen Bruch des zweiten Halswirbels.

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