Sicherheit hat Vorrang

Weltcup, Freeski, Stubai

Sicherheit hat Vorrang

Schlechte Prognose erzwingt Absage

Wind stoppt Weltcup-Auftakt

Bild: www.stubaier-gletscher.at

Das ist echtes Wetterpech und angesichts der augenblicklichen Verhältnisse kaum zu glauben. Doch aufgrund widriger Witterungsverhältnisse beim Aufbau und einer ungünstigen Wetterprognose für die Veranstaltungstage musste das für das Wochenende geplante FIS Freeski-Weltcup-Stubai am Stubaier Gletscher (22./23.11.) abgesagt werden.

Die Absage in enger Abstimmung zwischen den Verantwortlichen des Österreichischen Skiverbandes, der FIS und dem lokalen Organisationskomitee erfolgte aus Sicherheitsgründen. Durch die Wetterkapriolen der vergangenen Tage und die ungünstige Wettervorhersage (u.a. Wind in Sturmstärke) kann die Sicherheit der Athletinnen und Athleten, aber auch aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht gewährleistet werden.                             

HINWEIS: Der reguläre Skibetrieb wird durch die Absage des FIS Freeski World Cup Stubai nicht beeinträchtigt.                            

Erich Flatscher (OK-Chef FIS Freeski World Cup Stubai): ,,Die Bemühungen des gesamten Teams waren in den letzten Tagen bereits außerordentlich, um diese Veranstaltung möglich zu machen. Eine erneute Verschlechterung der Prognose zwingt uns schlussendlich doch zur Absage. Vor allem der zu erwartende Wind erlaubt in dieser Sportart keine sichere und faire Durchführung. Das Stubai hat sich mit dem Snowpark DC Stubai Zoo in den letzten Jahren einen hervorragenden Ruf im Freeski- und Snowboardsport erarbeitet. Wir bedauern die Absage umso mehr."                  

Roman Kuss (Sportlicher Leiter Freeski im ÖSV): ,,Aus Sicht des Sports ist die Absage sehr bitter, aber die Sicherheit und faire Wettkämpfe stehen natürlich absolut im Vordergrund. Der Stubaier Gletscher mit dem Snowpark ist für unsere Athletinnen und Athleten quasi ein zweites Wohnzimmer. Dementsprechend groß war die Vorfreude auf den Heimweltcup. Gerade wenn man sieht, welch perfekte Schneebedingungen hier herrschen, schmerzt die Absage doppelt."

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