Sie befinden sich hier:
Rehrl kombinierte zum ersten Erfolg

Nordische Kombination, Chaux-Neuve

Rehrl kombinierte zum ersten Erfolg

Ein Meilenstein für den Steirer

ÖSV-Trio in den Top-Ten

Bild: Gepa Pictures

Und dieses war sein erster Streich - Franz-Josef Rehrl hat zum Auftakt des „Triple“ der Nordischen Kombinierer in Chaux-Neuve seinen ersten Weltcup-Sieg gefeiert. Der Steirer, der den besten Sprung gezeigt hatte, triumphierte nach dem 5-km-Langlauf mit 9,4 Sekunden Vorsprung auf den Norweger Espen Björnstad und dem zeitgleichen Deutschen Fabian Rießle. Mario Seidl, im Springen noch Zweiter, belegte mit 12,7 Sekunden Rückstand den fünften Platz. Der norwegische Weltcup-Spitzenreiter Jarl-Magnus Riiber landete 41,2 Sekunden zurück vor dem Steirer Martin Fritz an der siebenten Stelle. Die Rückstände werden in den zweiten Teil mit einem Sprung und einem 10-km-Langlauf am Samstag mitgenommen.

„Das  ist ein großer Meilenstein in meiner Karriere. Es ist schön zu wissen, dass eine echt gute Leistung für ganz oben reichen kann. Das lässt mich auf mehr hoffen“, sagte Rehrl. „Bis zum Schluss habe ich mir gedacht, dass immer noch etwas passieren kann. Ich wusste, dass ich keine Fehler machen darf. Den Sieg habe ich erst ab der Ziellinie genossen, denn erst da war er fix für mich.“ Auf der Schanze war erneut Rehrl das Maß aller Dinge. Der 25-jährige Überflieger aus Ramsau am Dachstein hatte die Konkurrenz mit einem Sprung an die Hillsize auf 118 Meter (139,7 Punkte) in Schach gehalten, 26 Sekunden betrug der Rückstand des Zweitplatzierten Seidl (114,0/133,3). Fritz (111,5/124,5) hatte als Elfter bereits 1:01 Minuten Rückstand auf die Spitze.

Im Langlaufrennen bildete sich mit Seidl, Akito Watabe (JPN), Espen Bjoernstad (NOR) und Fabian Riessle (GER) eine Vier Mann starke Verfolgergruppe, die Jagd auf Rehrl machte. Sie wurden dem Ramsauer bis zum Schluss jedoch nie gefährlich und hatten im Ziel schließlich noch knappe zehn Sekunden Rückstand auf Rehrl. Mario Seidl konnte sich gegen seine Kontrahenten in der Gruppe nicht durchsetzen, nichts desto trotz finishte der Salzburger als guter Fünfter. Martin Fritz verbesserte sich nach dem elften Platz im Springen noch auf Platz 8 in der Endabrechnung.

Bild: Gepa Pictures

© 2017 Tirol Werbung