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Prommegger’s großer Triumph

Weltcup, Snowboard, Pyeongchang

Prommegger’s großer Triumph

17. Einzelsieg im Weltcup

Platz zwei für Schöffmann   

Das war eine meisterliche Vorstellung - Andreas Prommegger feierte im zweiten Parallelriesentorlauf an diesem Wochenende auf dem Olympia-Hang in Pyeongchang seinen 17. Einzelsieg im Weltcup. Mit diesem Triumph hat der Salzburger sowohl die Führung im Parallel-Gesamtweltcup als auch in der PGS-Wertung übernommen. Bei den Damen fuhr Sabine Schöffmann als Zweite im siebenten Saisonrennen bereits zum fünften Mal auf das Podest und baute damit ihre Führung im Gesamtweltcup aus.

Nach Platz drei am Vortag holte  Prommegger mit einer überragenden Leistung seinen zweiten Sieg im Bokwang Phoenix Park nach 2017. Der 38-jährige Routinier hatte in den ersten beiden Runden die Russen Andrey Sobolev (+0,13 Sekunden) und den Doppelweltmeister von Park City, Dmitry Loginov (+0,79), ausgeschaltet und behielt danach auch in der Vorschlussrunde gegen den Italiener Maurizio Bormolini (+0,10) und im Showdown um den Sieg gegen den Franzosen Sylvain Dufour um 15 Hundertstelsekunden die Oberhand. Dritter wurde der südkoreanische Lokalmatador Sangho Lee.    

Im PGS-Weltcup hat Prommegger bei noch zwei zu fahrenden Rennen 670 Punkte Vorsprung auf seinen ersten Verfolger Roland Fischnaller (ITA). Die Gesamtwertung führt der Pongauer mit 2.986 Zählern vor seinem ÖSV-Teamkollegen Benjamin Karl (2.700), Fischnaller (2.610) und dem Vorarlberger Lukas Mathies (2.320) an. Der Vortags-Zweite Mathies hatte nach Bestzeit in der Qualifikation in der Auftaktrunde gegen Mirko Felicetti (ITA) das Nachsehen und wurde Neunter. Karl zog im Achtelfinale gegen Tim Mastnak (SLO) um drei Hundertstel denkbar knapp den Kürzeren und landete auf Rang 14. Für Sebastian Kislinger (28.) und Alexander Payer (33.) war bereits in der Qualifikation Endstation. Bei den Damen wies Sabine Schöffmann nach Siegen über die Russin Natalia Soboleva und Julie Zogg (SUI) auch im Halbfinale die Tschechin Ester Ledecka in die Schranken. Nachdem Ledecka nicht optimal aus dem Startgate gekommen war, unterliefen der von Schöffmann unter Druck gesetzten Olympiasiegerin auch noch zwei Fahrfehler. Im großen Finale musste sich die Kärntnerin, die in der Mitte des Kurses bei einem Frontside-Schwung einmal nicht optimal von der Kante kam, der Deutschen Ramona Hofmeister um 0,74 Sekunden geschlagen geben. Im Gesamtweltcup hat Schöffmann (3.880) bei vier noch zu fahrenden Rennen 480 Zähler Vorsprung auf die Tagesdritte Ledecka (3.400).

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