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Tolle Premieren-Bilanz

Pro Ötztaler

Tolle Premieren-Bilanz

Marathon mit 4000 Startern

Das Radsportwochenende in Sölden wurde  mit dem 1. PRO Ötztaler 5500 sehr spektakulär  eingeläutet. Auf der Originalstrecke des Ötztaler Radmarathons, der am Sonntag zum 37. Mal über die Bühne gehen wird, zeigten internationale Top-Profis Radsport vom Feinsten. Nach vier hohen Pässen mit 5.500 Höhenmetern und einer Gesamtdistanz von 217,4 Kilometern holte sich Top-Favorit Roman Kreuziger den ersten Sieg beim kommenden Klassiker in den Alpen!

Im Ötztal, wo sich mit der 3.774m hohen Wildspitze der höchste Berg Tirols befindet, dominieren drei Gesteinsarten: der Bergkristall, Granat und der Granit. Letzterer, die häufigste Gesteinsart im Ötztal, steht heuer im Mittelpunkt des Ötztaler Radsportwochenendes; nicht nur die Finisher-Trikots sind mit Granit-Grafiken versetzt, auch die Siegertrophäe in Granit gehalten. Jakob Falkner, Geschäftsführer der Bergbahnen Sölden, Mag. Oliver Schwarz, Geschäftsführer Ötztal Tourismus, Sportdirektor Thomas Rohregger und OK-Chef Ernst Lorenzi präsentierten vorab die Siegertrophäe in der neu errichteten Giggijochbahn in Sölden.

Um genau 06:45 Uhr fällt am Sonntag der Startschuss zum 37. Ötztaler Radmarathon. Viele Prominente, wie die Ex-Radprofis Jörg Ludewig und Rene Haselbacher sowie die Winter-Sportkollegen Frank Wörndl und Mario Stecher sind dabei. Ebenso nehmen Euro- und Champions League-Macher Martin Kallen, Winzer Leo Hillinger und Kevin Nash, Road Director des Ride London, den 238 Kilometer langen Klassiker mit 5.500 Höhenmetern in Angriff. Die wahren Helden sind neben sechs ehemaligen Ötztaler-Siegern (Bernd Hornetz, Laila Orenos, Stefan Kirchmair, Monika Dietl, Manfred Engensteiner und Holger Sievers) die 4.000 Starter aus 40 Nationen.

Am Freitag hatte PRO Ötztaler 5500-Sieger Roman Kreuziger von der WorldTeam-Mannschaft Orica-Scott den bisherigen Ötztaler-Streckenrekord vom Schweizer Hugo Jenni aus dem Jahr 2001 um 13 Minuten auf 6:37,34 Stunden verbessert. Beeindruckend ist auch der Vergleich der Auffahrtszeiten auf die vier hohen Pässe: Daniel Lehner (Felbermayr Simplon Wels) war am Kühtai mit 52,14 Minuten am schnellsten, die Bestzeit beim Marathon hält Stefan Kirchmair mit 57,35 Minuten (2012). Ivan Santaromita (Nippo - Vini Fantini) war am Brenner mit 57,52 Minuten um einiges schneller als Emanuele Negrini 2007 mit 1:05,6 Stunden. Am Jaufenpass legte der Belgier Jens Keukeleire mit 46,28 Minuten eine neue Bestzeit hin; Roberto Cunico benötigte 2014 48,14 Minuten. Und neuer Rekordhalter am Timmelsjoch ist Sieger Roman Kreuziger mit 1:22,21 Stunden!

Thomas Rohregger, Sportdirektor vom PRO Ötztaler 5500, zog positive Bilanz nach der Premierenveranstaltung: „Im Vorfeld gab es große Diskussionen, ob Jennis Rekord fällt. Die Antwort darauf haben die Profis mit einem starken und spannenden Rennen, wo mit den Tour de Suisse-Siegern Roman Kreuziger und Simon Spilak die absolut Besten vorne waren, selbst gegeben. Es herrschte richtige Gänsehautstimmung entlang der Strecke und in Sölden und auch Hut ab vor den Leistungen der österreichischen Profis. Das Rennen macht Lust auf mehr, gerade auch in Hinblick auf die Rad-WM im nächsten Jahr in Tirol. Der Radsport lebt in Österreich!“

Und auch Mag. Oliver Schwarz vom Ötztal Tourismus sah eine mehr als gelungene Veranstaltung: „Ich habe schon große Rundfahrten und Radrennen erlebt, aber die Stimmung gestern war beeindruckend. Das macht uns Stolz und glücklich und bestätigt uns auf unserem Weg, den wir mit dem Radsport eingeschlagen haben. Ich bin emotional immer noch ziemlich berührt. Schon alleine der Empfang für die Profis bei der Einschreibung war beeindruckend.“

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