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  Platz sieben für Stigger

MTB, Weltcup, Andorra

Platz sieben für Stigger

Plötzlich war der Akku leer

Kampfgeist rettet Platz 7

Bild:  Max Fuchs/EGO-Promotion

Als frisch gebackene Österreichische Meisterin der Elite-Klasse war Laura Stigger zum U23-Weltcup nach Vallnord angereist, mit dem klaren Ziel in Andorra angereist, dort ein weiteres sportliches Ausrufezeichen zu setzen. Aber ganz geglückt ist der Tirolerin die Umsetzung dieses Plans nicht wirklich. Dabei hatte die Haimingerin einen super Start erwischt, war in der Spitzengruppe rund um die Deutsche Ronja Eibl voll dabei. Gemeinsam mit der Britin Evie Richards wurde das Tempo vorgegeben.

Doch nach der dritten Runde war es vorbei mit der Herrlichkeit, war bei der 18-Jährigen urplötzlich der Akku leer. Dennoch kämpfte Stigger verbissen weiter und rettete tatsächlich Rang sieben ins Ziel. Dies, obwohl in der letzten Runde plötzlich aus ihrem Hinterreifen die Luft raus war. Der dritte Reifenschaden im dritten Rennen in Serie! Materialprobleme? Keineswegs, die Oberländerin hatte einfach einen spitzen Stein erwischt….

Verständlich dass Stigger nach dem Rennen nicht gerade glücklich wirkte. Doch Trainer Rupert Scheiber, der ebenfalls vor Ort war, relativierte: „Laura ist keine Maschine. Und diesmal ist es eben nicht wunschgemäß gelaufen. Trotzdem hat sie gekämpft und alles gegeben, weitere wichtige Punkte eingefahren. Siegerin Ronja Eibl ist in einer eigenen Liga gefahren. Vor allem bergauf war sie eine Klasse für sich.“

Für Laura ist die Pause bis zum nächsten U23-Weltcup nur kurz. Schon nächsten Sonntag geht’s im französischen Les Gets weiter.

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