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  Österreicher mischten kräftig mit

SBX-Weltcup, Cervinia, Douschan

Österreicher mischten kräftig mit

Platz drei zum Weltcupstart

Pachner beim Comeback Vierter

Bild: gepa

Mit einer starken Leistung sind Österreichs Snowboardcrosser in Cervinia in die Weltcup-Saison gestartet! Der Kärntner Hanno Douschan (siehe Bild) musste im großen Finale nur dem Deutschen Martin Nörl sowie dem italienischen Lokalmatador Omar Visintin den Vortritt lassen und schaffte mit Platz drei zum zweiten Mal in seiner Karriere den Sprung auf ein Weltcup-Podest, nachdem er in der Vorsaison in La Molina Zweiter geworden war. Unmittelbar hinter Douschan landete Lukas Pachner auf dem hervorragenden  vierten Rang. Die Leistung des Wieners ist nicht hoch genug einzuschätzen, hatte sich doch Pachner vor neun Monaten beim Weltcup-Finale der Vorsaison in Veysonnaz bei einem Sturz schwere Hüftverletzungen zugezogen.                           

,,Ich weiß, dass ich gut Kurven fahren kann. Aber es ist nicht einfach, es so auf den Punkt zu bringen, wie ich das diesmal  geschafft habe. Dabei habe ich nach Platz 28 in der Qualifikation schon ein wenig an mir gezweifelt, denn das war nicht das, was ich mir vorgestellt habe. Aufgrund meiner schlechten Startposition war ich in den Heats nach der ersten Kurve meist noch im Hintertreffen, doch dann sind mir aus dem Windschatten heraus viele gute Überholmanöver gelungen. Ein Dank geht auch an unsere Servicecrew, denn wir hatten super Material. Dass ich mit diesem dritten Platz wohl auch die WM-Quali geschafft habe, ist ein sehr positiver Nebeneffekt. Aber zuerst möchte ich im zweiten Rennen noch einmal angreifen", sagte Hanno Douschan.                          

Groß war klarerweise auch die Freude bei Lukas Pachner, der unmittelbar nach dem Rennen nach Worten rang: ,,Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll. Nach so einer schweren Verletzung gleich im ersten Weltcup-Rennen mit einem vierten Platz zurückzukommen, ist einfach nur irre. Der Sommer war extrem hart für mich, aber ich bin für all die Mühen, die ich auf mich genommen habe, reichlich belohnt worden. Dieses Resultat ist wie ein verfrühtes Weihnachtsgeschenk für mich", strahlte Pachner.                                            

Der Sieg bei den Damen ging an die US-Amerikanerin Lindsey Jacobellis, die die Tschechin Eva Samkova und die Britin Charlotte Bankes auf die Plätze zwei und drei verwies. Die Niederösterreicherin Pia Zerkhold hatte als 33. der Qualifikation den Einzug in das 24er-Finale nicht geschafft.

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