Peinliche Vorstellung der WSG

Fußball, tipico-Liga, Innsbruck

Peinliche Vorstellung der WSG

0:4-Pleite gegen Altach

So droht der Abstiegskampf

Bild: gepa

In dieser Verfassung  ist die WSG Swarovski Tirol nicht Erstliga-tauglich! Nach einer in allen Belangen peinlichen Vorstellung hatten sich die Tiroler im so wichtigen Direkt-Duell mit dem SCR Altach den Vorarlbergern im Tivolistadion mit 0:4 (0:1) geschlagen geben müssen und rücken damit dem Tabellenende bedrohlich näher. Die Vorarlberger wiederum feierten nach zuletzt  fünf Pflichtspielniederlagen hintereinander den ersten vollen Erfolg und gaben die Rote Laterne an die Admira ab. Vor rund 3000 bitter enttäuschten Fans hatte der Tiroler Christian Gebauer (40.) die Niederlage der Gastgeber eingeleitet, die weiteren Treffer erzielten Manfred Fischer (69.), Sydney Sam (87.) und Ex-Wacker-Spieler Matthias Maak (92.).

Dabei hatten die Gastgeber schon in der zweiten Minute durch Kelvin Yeboah die erste Chance vorgefunden, seinen harmlosen Schuss meisterte  Altach-Goalie Martin Kobras ohne Probleme.

Danach blieben echte Höhepunkte aus, lediglich ein 25-Meter-Freistoß von Mergim Berisha, den WSG-Schlussmann Ferdinand Oswald parierte, sorgte für etwas Aufregung (29.). Das Highlight des Spiels folgte in der 40. Minute, als Gebauer einen Stanglpass von Berisha aus kurzer Distanz halbvolley übernahm und über Oswald hinweg im Tor versenkte.

Nach dem Seitenwechsel tat WSG Tirol zunächst mehr für die Offensive, große Torchancen wurden jedoch nicht herausgespielt. Am gefährlichsten wurde es noch bei Kopfbällen des eingewechselten Lukas Katnik. Die Vorentscheidung fiel in der 69. Minute durch Fischer; eine Schlussoffensive der schwachen Tiroler blieb aus, dafür gelangen den Gästen zwei weitere Treffer. Der eingewechselte Ex-DFB-Teamspieler Sidney Sam erzielte mit einem überlegten Flachschuss in die lange Ecke sein erstes Tor für Altach (87.). In der 92. Minute war Maak nach einem Eckball per Kopf erfolgreich.

Stimmen zum Spiel:

Thomas Silberberger (Tirol-Trainer): „Ich war schon vom Abschlusstraining schockiert, habe da keine Entschlossenheit gesehen. Im Spiel selbst hat dann von A bis Z alles gefehlt. In den ersten zehn Minuten waren wir stärker, aber nach dem 0:1 war es vorbei. Ein Problem für uns waren auch die vielen Ausfälle.“
Alex Pastoor (Altach-Trainer): „Es war ein Pflichtsieg für uns. Nach dem 1:0 war bei uns die Sicherheit da. Das war ein wichtiges Ergebnis für die nächsten Spiele.“

Weitere Ergebnisse der 13. Runde: LASK – Austria Wien 2:0, Admira – Hartberg 0:1, Sturm Graz – Wolfsberg 0:3, Rapid – St. Pölten 0:1, Mattersburg – Salzburg 0:3.  

Aktuelle Tabelle
1RB Salzburg13112053:1235
2LASK13102128:832
3Wolfsberger AC1383234:1327
4Rapid Wien1363425:1821
5Hartberg1363425:2421
6Sturm Graz1362520:1520
7Austria Wien1333618:2512
8WSG Tirol1333616:2312
9SC Altach1331921:3110
10SV Mattersburg1331917:3810
11ST. Pölten132479:3510
12FC Admira Wacker1323814:329

Wacker siegt in Lustenau

In der zweiten Liga gelang dem FC Wacker Innsbruck auswärts ein voller Erfolg. Die Schwarz-Grünen gewannen nach einem Blitzstart und einer 3:0-Führung bei der Austria Lustenau mit 3:2, verbessrten sich damit auf den 7. Platz in der Tabelle.   

 

Auslosung im ÖFB-Pokal

Im Viertelefinale des österreichischen Cups müssen beiden Tiroler Klubs auswärts antreten. Die WSG Swarovski Tirol muss zur Austria Lustenau, der FC Wacker Innsbruck gastiert bei St. Pölten. Spieltermin ist der 8. Februar 2020.