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Pech für das ÖRV-Quartett

Rad-WM, U-23, Yorkshire

Pech für das ÖRV-Quartett

Wildauer und Gamper stürzten

Battistella holte den Titel

Bild: Stiehl

Das war nicht das Rennen der Österreicher, diese U23-Konkurrenz der Herren über 173 Kilometer von Doncaster nach Harrogate. Zwar hatte sich Patrick Gamper früh im Rennen in einer der ersten Ausreissergruppen versucht, war aber mit seinem Fluchtgefährten schnell wieder gestellt worden. „Es war von Beginn an extrem schnell, weil der Wind von hinten kam. Durch die Witterungsverhältnisse gab es zahlreiche Stürze, aus unserem Quartett blieb nur Stefan Kolb verschont. In der steilen Abfahrt vor dem einzigen langen Anstieg sind dann Patrick und ich in einen Sturz verwickelt worden, das Nachfahren hat mir zu viel Kraft gekostet und die fehlte am Ende“, erzählte Markus Wildauer (siehe Bild), der mit Platz 46 das beste rot-weiß-rote Ergebnis holte.

Knapp 50 Kilometer vor dem Ziel war die erste Vorentscheidung am längeren Anstieg gefallen, ehe es zur Zielrunde nach Harrogate ging. Kurz vorher waren Wildauer und Gamper in den Sturz involviert. „Ich musste mein Rad tauschen. Damit war es eigentlich vorbei. Ich bin so ziemlich in letzter Position in den Berg rein und oben teilte sich dann das Feld“, erklärte Gamper enttäuscht. Gestürzt war auch der spätere Bronzemedaillengewinner Thomas Pidcock aus Großbritannien, unglaublich, dass er es nach vorne geschafft hat“, war der Tiroler erstaunt. Noch früher aus dem Rennen war mit Tobias Bayer der nominelle Sprinter des rot-weiß-roten Quartetts: „Auch mich hat es erwischt. Irgendwann habe ich die Schmerzen nicht mehr ausgehalten und habe aufgegeben.“ So beendeten nur drei der vier Österreicher das Straßenrennen. Wildauer landete auf Rang 46, 7:44 Minuten hinter dem neuen Weltmeister Samuele Battistella aus Italien. Rang 60 ging an Gamper, der gemeinsam mit dem Steirer Kolb (68.) in einer größeren Gruppe mit einem Rückstand von 12:42 Minuten das Ziel in Harrogate erreichte.

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