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Tirol sagte Nein!

Olympia 2026

Tirol sagte Nein!

53,35 Prozent gegen die Spiele

Das war eine klare Entscheidung – bei der Volksbefragung, ob Innsbruck/Tirol sich für die Olympischen Winterspiele 2026 bewerben sollte, lehnten 53,35 Prozent der wahlberechtigten TirolerInnen eine Bewerbung ab. Besonders deutlich war das Ergebnis in Innsbruck.

Es hatte bis kurz nach 19.30 Uhr gedauert, dann lagen die Ergebnisse aller 279 Tiroler Gemeinden (ohne Wahlkarten) vor. Von den 536.817 Stimmberechtigten hatten 313.681 Tirolerinnen und Tiroler zum Olympia-Thema abgestimmt. 145.643 Personen beantworteten die zur Abstimmung vorliegende Frage mit Ja, 166.594 bzw. 53,35 Prozent entschieden sich für Nein. Die 33.771 Stimmkarten sind in dieses Ergebnis jedoch nicht eingerechnet. Mit dem vorläufigen Endergebnis unter Einbeziehung der Wahlkarten ist voraussichtlich Montagabend oder im Laufe des Dienstags zu rechnen.

In der Landeshauptstadt Innsbruck entschieden sich 67,41 Prozent gegen die Bewerbung. Skeptisch standen auch die Einwohner von Kitzbühel einer Olympiabewerbung gegenüber. Mit 52,40 Prozent überwogen die Gegner bei der Befragung. In Lienz wurde die Olympiabewerbung ebenfalls deutlich abgelehnt. Nur 43,18 Prozent stimmten dafür. Mit 58,55 Prozent stimmten in Kufstein die meisten Stimmberechtigten gegen das Projekt Olympia in Tirol. Nein zur Olympiabewerbung sagten auch die Einwohner von Schwaz. Mit 60,26 Prozent fiel die Ablehnung durchaus deutlich aus. Eine knappe Mehrheit – nämlich 50,72 Prozent - gegen Olympia gab es bei der Befragung in Reutte. Ein Nein zu Olympia kam von den Einwohnern Wörgls, nur 44,26 Prozent sprachen sich dafür aus. Eine deutliche Ablehnung der Bewerbung ergab die Befragung in Jenbach. 61,29 Prozent der Stimmberechtigten votierten dagegen. Deutlich negativ aus Sicht der Olympiabefürworter fiel das Ergebnis in Wattens aus. Nur 34,66 Prozent stimmten für eine Bewerbung Tirols.

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