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ÖSV-Teams für die Titelkämpfe

Nordische Ski-WM, Seefeld

ÖSV-Teams für die Titelkämpfe

Medaillenkampf ohne Gregor

David Garrett geigt zur Eröffnung

Bild: GEPA

Die Alpine Ski-WM in Aare ist Geschichte, die Nordischen Titelkämpfen stehen quasi vor der Haustür. Und das im wahrsten Sinne des Wortes. Ab Mittwoch steigt in Seefeld und Innsbruck zum zweiten Mal nach 1985 der Kampf um Gold, Silber und Bronze. Und wenn es auch zuletzt vor allem bei den Springern nicht gerade nach Wunsch gelaufen ist, so darf der österreichische Skifan doch mit Edelmetall in allen drei Disziplinen spekulieren.

Es ist dies die dritte Weltmeisterschaft innerhalb eines halben Jahres in Tirol und  erneut wird, nach Kletter und Rad-WM, ein großes Sportfest erwartet. Die Voraussetzungen – dank perfekter Vorbereitungsarbeiten und optimaler Wetterprognosen – könnten besser nicht sein. Mehr als 700 Athleten werden um die insgesamt 66 Medaillen ,,Laufen, Springen, Kombinieren“ kämpfen und nicht zuletzt dank einer ,,nordischen Invasion“ rechnen die Organisatoren mit 200 bis 250.000 Besuchern. Eine fantastische Kulisse für die Athleten aus 60 Nationen.

Wie auch immer - die Spannung steigt, die österreichischen Teams sind nominiert. Ohne große Überraschungen, sieht man einmal davon ab, dass es der Tiroler Gregor Schlierenzauer trotz großer Bemühungen mit Sondertraining nicht in den WM-Kader geschafft hat. Die finale Entscheidung war nach den drei Springen in Willingen gefallen, wo der Stubaier weit hinter den Erwartungen, auch den eigenen, geblieben war.

Nach Willingen nominierte Skisprung-Cheftrainer das Sextett mit zwei Tirolern – Philipp Aschenwald und Manuel Fettner sowie Stefan Kraft, Michael Hayböck und Daniel Huber. Anstelle von  Schlierenzauer wurde der junge Jan Hörl in das Aufgebot berufen.

Viel wird auch von den ÖSV-Springerinnen erwartet, auch wenn Daniela Iraschko-Stolz zuletzt erkrankt pausieren hatte müssen. Mixed-Bewerb, Team-Konkurrenz und Einzelspringen – drei Auftritte für die Mädels, drei Chancen. Um Edelmetall kämpfen neben Iraschko-Stolz noch Chiara Hölzl, Eva Pinkelnig, Jaqueline Seifriedsberger; Lisa Eder komplettiert den Kader.

Sehr eng war schließlich die Entscheidung bei den Kombinierern. Da hatte Berni Gruber quasi mit dem letzten Schlittschuhschritt den Tiroler Willi Denifl aus dem WM-Team verdrängt. ,,Es tut zwar weh, aber das muss ich so akzeptieren“, so der Stubaier. Um Medaillen kämpfen werden: Franz-Josef Rehrl, Mario Seidl, Lukas Klapfer, Lukas Greiderer, Martin Fritz und eben Berni Gruber.

In der Loipe wird Österreich mit insgesamt neun Athleten – zwei Damen, sieben Herren vertreten sein. Markus Gandler, der Sportliche Leiter, traut Teresa Stadlober eine absolute Top-Leistung zu, sogar eine Medaille sieht Gandler im Bereich der Möglichkeiten. Bei der Generalprobe in Cogne zeigte die Salzburgerin, dass die Form stimmt.

Für die Herren-Staffel, in der Österreich vor 20 Jahren in der Ramsau (mit Gandler) sensationell WM-Gold geholt hatte, schwebt dem nunmehrigen Funktionär das Quartett Dominik Baldauf, Max Hauke, Luis Stadlober und Bernhard Tritscher vor. „Das ist mein Wunsch.“

Das Langlaufteam, Damen: Teresa Stadlober, Lisa Unterweger

Herren: Dominik Baldauf, Max Hauke, Luis Stadlober, Bernhard Tritscher, Mika Vermeulen, Benjamin Moser, Tobias Habenicht.  

Eröffnet wird die Weltmeisterschaft am Mittwoch, 18 Uhr, mit einer stimmungsvollen Feier auf der Medal Plaza, David Garrett ist Stargast der Zeremonie.

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