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Missglückter Start in den Sommer-GP

Missglückter Start in den Sommer-GP

ÖSV-Adler abgeschlagen

Polen klar vor Deutschland

Bild: Gepa Pictures

„Das war sicher alles andere als ein Traumergebnis zum Einstand“, räumte Andreas Felder ein. Der neue Cheftrainer musste mitansehen, wie seine österreichischen Skispringer beim Auftakt des Sommer-Grand-Prix in alte Muster verfielen und im Mannschaftsbewerb im polnischen Wisla lediglich auf Platz sechs landeten.

Das Quartett mit den Tirolern Andreas Kofler und Gregor Schlierenzauer sowie Michael Hayböck und Stefan Kraft „ist noch zu verkrampft“, resümierte der Absamer. Vieles, was sie geübt hätten, wäre im Wettkampf nicht mehr zu sehen gewesen. Felder hatte nach dem Krisen-Winter das Amt von Heinz Kuttin übernommen und lernt die Skispringer auf eine modernere Technik um.

Nach dem Sieg der Polen vor Deutschland und Norwegen – mit großem Vorsprung – will der 56-Jährige weiter hart arbeiten, getreu dem Motto: ,,Lockerheit müsse man sich erarbeiten“. Positiv hob Felder den Auftritt von Andreas Kofler hervor. Der Jung-Papa hätte nach zehn Monaten Abwesenheit durch eine Autoimmunerkrankung einen „lässigen Wettkampf gezeigt“.

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