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Torspektakel in Hartberg

ÖFB-Uniqa-Cup

Torspektakel in Hartberg

Wacker knapp gescheitert

K.-o. in der 89. Minute

Bild: gepa

Und dieses war der nächste Streich - nach Siegen in der –Tipico-Liga gegen Rapid und Sturm ist  Hartberg auch im Uniqa-ÖFB-Cup auf der Erfolgswelle geblieben und hat mit Wacker Innsbruck den nächsten Traditionsclub bezwungen. Die Steirer hatten sich in einem wahren Torspektakel im Achtelfinale gegen die Tiroler mit 4:3 (2:1) durchgesetzt und feierten damit – bewerbsübergreifend -  bereits den vierten Sieg in Folge.

Es war ein spannendes Cup-Match, dieses Duell der Aufsteiger. Die Steirer waren dreimal in Führung gegangen, dreimal hatte Innsbruck ausgeglichen und als viele Fans schon mit einer Verlängerung rechneten, versetzte der eingewechselte Kröpfl den Gästen mit seinem Tor den späten K.-o.-Schlag. Davor hatten Christian Ilic (12.), Fabian Schubert (28.), Siegfried Rasswalder (66.) bzw. Patrik Eler (14.) sowie Albert Vallci mit einem Doppelpack die Tore erzielt. 

Hartberg-Trainer Markus Schopp setzte auf Rotation, gab unter anderem Raphael Sallinger erstmals in dieser Saison im Tor eine Chance. Sein Team schien die personellen Umstellungen besser zu verkraften als die Tiroler, bei denen Hidajet Hankic erneut anstelle des laut Clubangaben wegen muskulärer Probleme in Innsbruck gebliebenen Christopher Knett das Tor hütete.

Schon der Start in die Partie war spektakulär - nach einem Zweikampf von Innsbrucks  Harrer mit Siegl pfiff  Schiedsrichter Schüttengruber auf Elfmeter. Hankic parierte erst gegen Zakaria Sanogo, Schubert verwertete den Nachschuss. Doch der Unparteiische ließ den Strafstoß wiederholen und zeigte Hankic die Gelbe Karte, weil er sich zu früh bewegt hatte. Sanogo schoss den zweiten Versuch prompt drüber (10. Minute).

Für die Entscheidung sorgte der in der 84. Minute eingewechselte Kröpfl, der nach Zuspiel von Tobias Kainz auf der linken Seite viel zu viel Platz vorgefunden hatte und ins lange Eck einschoss (89.). Während Hartberg wie in der Vorsaison über den Einzug ins Viertelfinale jubelte, ging für die Innsbrucker ein positiver Lauf zu Ende. In der Liga hatte der Tabellenzehnte zuletzt gegen die Spitzenteams LASK (1:0), Meister Salzburg (1:1) und Austria Wien (0:0) gepunktet.

„Es war bis zur letzten Sekunde ein spannendes Spiel, und ich bin froh, dass es nach 90 Minuten zu Ende war“, sagte Hartberg-Trainer Schopp. „Wir hätten die Partie auch weniger spannend machen können. Wir haben relativ billig die Gegentore bekommen, haben vorne aber auch unsere Chancen genutzt.“ Innsbruck-Coach Karl Daxbacher war mit der ersten Halbzeit „gar nicht zufrieden, Körpersprache und Laufbereitschaft haben nicht gepasst. In der zweiten Hälfte waren wir viel besser. Leider hat es nicht gereicht, und wir gehen als Verlierer vom Platz“, so der Trainer.

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