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Ö-Rundfahrt

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Weenings erneut Glocknerkönig

Zoidl bester Österreicher

Bild: Expa Pictures

Der Großglockner könnte das Alpe d’Huez der Holländer werden. Denn Roompot-Profi Pieter Weening krönte sich nach dem Vorjahr auch heuer mit einer sehr beherzten Fahrt zum Glocknerkönig. Stark fuhr auch Riccardo Zoidl, der Sechster wurde. Im Gesamtklassement blieb alles beim Alten.

Gleich nach dem Start dieser 5. Etappe in Matrei in Osttirol fomierte sich auf dem Felbertauern eine erste Spitzengruppe, die aus 13 Fahrern bestand. Mit dabei auf der mit 92,2 Kilometern kürzesten Etappe der Jubiläumstour war auch der Bergpreisführende Aaron Gate vom Team Aqua Blue Sport sowie die Österreicher Marcel Neuhauser (Tirol Cycling Team) und Matthias Krizek (Felbermayr Simplon Wels). Die Spitze arbeitete durch den Pinzgau sehr gut zusammen und baute bei widrigen Witterungsbedingungen bis Zell am See den Vorsprung auf vier Minuten aus. Danach ging es über Bruck an der Glocknerstraße Richtung Mautstelle Ferleiten. 

Bereits zum 64. Mal stand der Großglockner im Streckenplan der Rundfahrt. Auf den letzten 13 Kilometern von Ferleiten bis zum Fuscher Törl begann dann auch Hauptfeld, das bis dahin einen ruhigeren Tag hatte, hart zu arbeiten. Noch vor der Mautstation hatte Pieter Weening, der Glocknerkönig des Vorjahres, alles auf eine Karte ge-und sich vom Feld abgesetzt. Während der bulgarische Meister Nikolay Mihaylov und Antonio Nibali gemeinsam dem Fuscher Törl entgegen fuhren, kämpften im stets kleiner werdenden Hauptfeld die Bahrain-Merida-Profis Kanstantsin Siutsou und Mark Padun für Hermann Pernsteiner. 

Auf den letzten sieben Kilometern überschlugen sich dann die Ereignisse. Tour de France-Etappensieger Pieter Weening flog förmlich an das Spitzenduo um Mihaylov und Nibali heran. Sechs Kilometer vor dem Ziel konnte Mihaylov das Tempo von Weening und Nibali nicht mehr halten. Unterdessen forcierte Ex-Toursieger Riccardo Zoidl im Feld das Temp und setzte sich bei der 7-KM-Marke ab.  Pieter Weening feierte am Fuscher Törl den Etappensieg 47 Sekunden vor Alexander Foliforov (Gazprom-Rusvelo) und 1:11 Minuten vor Simone Sterbini (Bardiani-CSF) und krönte sich damit erneut zum Glocknerkönig. Aus der Hand von Dr. Johannes Hörl, Vorstand der Großglockner Hochalpenstraßen AG, erhielt er die Siegertrophäe. „Der Berg liegt mir. Es war zwar  richtig kalt, vor allem bei der Abfahrt vom Felbertauern. Im Laufe der Etappe lief es bei mir immer besser und ich probierte es gleich am Beginn des Großglockners. Ich bin absolut happy, dass ich diesen Etappensieg holen konnte“, freute sich der 37-jährige Holländer. Bester Österreicher wurde Riccardo Zoidl von Felbermayr Simplon Wels als Sechster: „Es geht bergauf, die Form wird von Tag zu Tag besser. Jetzt kommen noch zwei schwere Etappen, da kann noch viel passieren. Mein Ziel ist das Podium.“ Die Abstände der Top-Drei in der Gesamtwertung blieben nach der Glockneretappe unverändert: Ben Hermans führt 18 Sekunden vor Hermann Pernsteiner und 48 Sekunden vor Dario Cataldo. Riccardo Zoidl schob sich auf den siebenten Platz vor (plus 1:14 Min.). Hermann Pernsteiner, der mit Hermans ins Ziel kam: „Ich habe am Schlussanstieg einige taktische Fehler gemacht, zu lange fuhr ich an der Spitze der Gruppe um den Führenden.

Tour im TV/Internet

Am Donnerstag läuft der Livestream (www.oesterreich-rundfahrt.at bzw. www.alpentour.tv) um 10:15 Uhr mit dem Magazin „Guten Morgen Österreich“. Ab 12:30 Uhr kommt es zum Liveeinstieg bis zum Finale.

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